Die Architekten von Coast Architecture haben eine denkmalgeschützte Scheune aus dem 17. Jahrhundert zum Atelier und Ausstellungsraum umgebaut und saniert. Über zahlreiche Dachwohnfenster werden auch die neu entstandenen Atelierbereiche im Erdgeschoss mit Tageslicht versorgt (Foto: David Franck / COAST Office)
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Erfolgreiches Team von Coast Office Architecture: Alexander Wendlik (links) und Zlatko Antolovic (rechts) |
Coast Office Architecture ist der Gewinner des
fünften Velux Architekten-Wettbewerbes. Die Stuttgarter Architekten überzeugten mit ihrer Einreichung „Atelier S.".
Dabei
zeigten sie eindrucksvoll, wie sich Licht und Luft als relevante Größen
in
gebaute Architektur einbeziehen lassen. |
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Platz 2: „Umbau eines Kettenhauses", luczak architekten Bei der Modernisierung eines Nachkriegsbaus entfernten die Architekten von luczak architekten zunächst einen Teil der Decke und erweiterten das Haus um einen Anbau. Durch eine Erhöhung und zwei Aufbauten mit offenem Bad und Dachterrasse konnte das Dachgeschoss ausgebaut und geöffnet werden. Der enge und niedrige ehemalige Spitzboden wurde durch eine Kombination aus eingeschnittener Dachterrasse und Dachfenstern in den Himmel erweitert. Die symmetrische Anordnung der Dachwohnfenster verstärkt die Raumkanten. |
Foto: Nicole Compère / luczak architekten
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Platz 3: „Primärenergieoptimierte Holzbox", team 51.5° architekten Die Architekten von team 51.5° architekten haben ein primärenergieoptimiertes, altengerechtes Einfamilienhaus als KfW 60-Haus erbaut. Ein Zentralraum mit extrem gartenbezogenen Aufenthaltszonen prägt die eingeschossige Holzbox. Durch das Niedrigenergiekonzept ist der Hausgrundriss kompakt und mit zwölf mal zwölf Meter vergleichsweise tief. Durch zwei Flachdach-Wohnfenster fällt viel Tageslicht in das Gebäudeinnere und prägt entscheidend die Atmosphäre. |
Der Velux Architekten-Wettbewerb schafft seit 2005 ein Bewusstsein dafür, wie Architekten Lichtwirkung und Raumklima innovativ gestalten können. Der Trend der eingereichten Projekte hin zu Sanierung und Umbau spiegelt das aktuelle Wachstumspotenzial im Branchensegment wider. Jury-Vorsitzender und Vorjahressieger Thomas Unterlandstättner hob neben der hohen Zahl von 65 Einreichungen insbesondere die Qualität der Arbeiten hervor: „Durch eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Beiträge und ein allgemein hohes Niveau der Beiträge konnte sich der Velux Architekten-Wettbewerb in der Wahrnehmung von Fachkreisen etablieren." Die hochkarätig besetzte Fachjury - unter anderem mit Lichtplaner Professor Peter Andres, Bernd Blaufelder (Bund Deutscher Architekten) und Professor Johanne Nalbach (Nalbach + Nalbach) - hatte zuvor fünf Finalteilnehmer aus den insgesamt 65 Einreichungen bestimmt. Die mehr als zwei Millionen Leser des Bauherrenmagazins house and more stimmten dann über die Teilnehmer ab.



mikado 1-2.2012



