EVH macht den Weg frei

mikado | 12.12.2011

Mehr Schlagkraft für den Holzbau in Europa: Am 7. Dezember 2011 hat die Europäische Vereinigung des Holzbaus (EVH) in Garmisch-Partenkirchen (D) einstimmig ihre neue Strategie verabschiedet. Das Ziel: Effektive Verbandstrukturen für spürbar mehr Einfluss in Brüssel und damit spürbar mehr Holzbau in Europa. Drei Jahre Arbeit stecken in dem Konzept, das der Kommissionsvorsitzende Hans Rupli (CH) und seine Mitstreiter aus Deutschland und Österreich in die EVH-Generalversammlung einbrachten. Im Fokus des kommenden EVH-Engagements stehen künftig:

  • Mitgestaltung des Europäisches Normenwesen
  • Politische Interessensvertretung in holzbaurelevanten Bereichen
  • Koordination und Kooperation in Forschung, Entwicklung und Bildung
  • Grenzüberschreitender Informations- und Erfahrungsaustausch
Die Generalversammlung war sich einig, dass der richtungsweisende Beschluss von Garmisch-Partenkirchen auch ganz neue Chancen eröffnet, um mehr Mitglieder zu gewinnen. Dabei soll nun die Tür nationalen Holzbauverbänden ebenso offen stehen wie anderen Marktpartnern.

 


Die Generalversammlung der EVH machte am 7. Dezember 2011 den Weg frei, um mit einer zeitgemäßen Strategie den Holzbau in Europa nach vorne zu bringen


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Frage des Monats

 

Die EnEV 2012 wird wohl den Energiestandard für Neubauten nochmals deutlich verschärfen. Ist das sinnvoll?

Ja, denn das ist gerade für den Holzbau überhaupt kein Problem und eine große Chance.
Nein, denn das kann bei engem Budget verhindern, dass überhaupt gebaut wird.
Nein, denn da steht der Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen.