Foto: Ro&ad
Die Brücke führt in einem historischen Landschaftspark über einen Kanal zum „Fort de Roovere" und sollte möglichst wenig auffallen. Das Architekturbüro Ro&ad kreierte mit der „Moses-Brücke" eine ausergewöhnliche Lösung: Sie teilt das Wasser, statt es zu überspannen. Die Geländeroberkanten liegen auf Höhe der Wasseroberfläche, der Rest liegt wie ein Schützengraben unterhalb. Die Seitenwande bestehen aus acetyliertem Holz -„Accoya" genannt. Zudem schützt eine Kautschukfolie die Außenwände. Der Boden und die Stufen bestehen aus Angelim Vermelho - einem tropischen Hartholz. Sich am Boden sammelndes Wasser wird mit einer kleinen Pumpe entfernt. Der niederländische Architektenverband kürte das Bauwerk zum „Gebäude des Jahres 2011".



mikado 5.2012

