Brücke teilt das Wasser

mikado | 13.01.2012

Foto: Ro&ad

Die Brücke führt in einem historischen Landschaftspark über einen Kanal zum „Fort de Roovere" und sollte möglichst wenig auffallen. Das Architekturbüro Ro&ad kreierte mit der „Moses-Brücke" eine ausergewöhnliche Lösung: Sie teilt das Wasser, statt es zu überspannen. Die Geländeroberkanten liegen auf Höhe der Wasseroberfläche, der Rest liegt wie ein Schützengraben unterhalb. Die Seitenwande bestehen aus acetyliertem Holz -„Accoya" genannt. Zudem schützt eine Kautschukfolie die Außenwände. Der Boden und die Stufen bestehen aus Angelim Vermelho - einem tropischen Hartholz. Sich am Boden sammelndes Wasser wird mit einer kleinen Pumpe entfernt. Der niederländische Architektenverband kürte das Bauwerk zum „Gebäude des Jahres 2011".


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Die EnEV 2012 wird wohl den Energiestandard für Neubauten nochmals deutlich verschärfen. Ist das sinnvoll?

Ja, denn das ist gerade für den Holzbau überhaupt kein Problem und eine große Chance.
Nein, denn das kann bei engem Budget verhindern, dass überhaupt gebaut wird.
Nein, denn da steht der Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen.