Architekturpreis 2010 geht an Minergie-P-Eco-Haus

mikado | 30.08.2010


Sieger des Passivhaus- Architekturpreises 2010: ein Dreifamilienhaus
Den vom Passivhaus-Institut Darmstadt ausgelobten Architekturpreis 2010 gewann das schweizerische Büro „Halle 58 Architekten" mit einem Dreifamilienhaus in Liebefeld. 60 Projekte aus aller Welt waren eingereicht worden, davon rund zwei Drittel Ein- und Zweifamilienhäuser, aber auch Schulen, Kindertagesstätten und Bürogebäude. Beim Siegerprojekt handelt es sich um das erste Minergie-P-Eco-Haus der Schweiz, dessen Formensprache sich an den umliegenden Mietshäusern aus den 1960er-Jahren orientiert. Die Fassaden bestehen aus einer tragenden Holzrahmenbau-Konstruktion, die mit unbehandelten zementgebundenen Holzfaserplatten bekleidet ist. Dadurch war in den Geschosswohnungen eine flexible und variable Grundrissgestaltung möglich. Die passive Nutzung der Sonne, eine moderne Pelletsheizungsanlage, 20 m2 Solarkollektoren und langlebige, natürliche Materialien waren wichtige Aspekte des Gesamtkonzepts und überzeugten die Jury.

 

 


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Seit drei Jahren ist für 2012 eine Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) angekündigt, um die von der EU beschlossene Richtlinie für Energieeffizientes Bauen umzusetzen. Glauben Sie, dass sie kommt?

Ja, 2012, aber erst gegen Ende des Jahres.
Ja, 2012, aber wegen der Bundestagswahl 2013 nur mit geringen Verschärfungen.
Vor der Bundestagswahl 2013 wird da wohl nichts mehr verabschiedet.