Deutscher Holzfertigbau-Verband (DHV) zeigt Flagge

mikado | 31.01.2012

An den geänderten Verbandsnamen "Deutscher Holzfertigbau-Verband (DHV)" hat man sich in der Branche bereits gewöhnt. Jetzt soll ein neues Logo das Selbstbewusstsein des nach eigenen Angaben mitgliederstärksten Bundesverbandes für Holzfertigbau demonstrieren. Rund 170 klein- und mittelständische Holzfertigbau-Unternehmen sowie dem Holzbau nahestehende Architekten und Ingenieure wollen unter dem Dach des DHV den qualitätsgeprüften Holzhausbau in Deutschland weiter voranbringen. Die verbandsnahe Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau (GDF) verleiht den Hausherstellern nach strengen Prüfungen die beiden offiziellen RAL-Gütezeichen RAL-GZ 422 für die Herstellung und Montage.

Neue Website, mehr Information
„Herstellerneutrale Informationen für Bauinteressenten und Planer, noch mehr Vorteile für unsere Verbandsmitglieder", so lautet das Versprechen von Thomas Lehner zur neu gestalteten und umgetauften Verbands-Website www.d-h-v.de.
In erster Linie geht es hier um wohngesunde, energieeffiziente Ein- und Zweifamilienhäuser in Holzbauweise. Doch Bauherren, Planer und Holzbauer werden auch informiert über Sport- und Freizeitbauten, Kindergärten, Produktionsgebäude, Mehrgeschossbau sowie viele weitere Möglichkeiten in Holz.

Kompetenzzentrum für Holzbau
30. Januar 2012: Dieses Datum soll in die Annalen des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes eingehen. Es markiert die Einweihung des neuen Verbandssitzes in Ostfildern/Stuttgart. Als Geschäftsstelle von elf Branchenorganisationen „haben wir hier ein kreatives Kompetenz-Zentrum des Holzhausbaus in europäischem Maßstab", konstatiert Verbandschef Lehner. Das "Forum Holzbau", wie das Gebäude benannt wurde, sei das Dienstleistungszentrum für Holzbau-Unternehmer und -Architekten sowie "Rat-Haus" für alle Rat-Suchende in Sachen Holzbau.


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Frage des Monats

 

Die EnEV 2012 wird wohl den Energiestandard für Neubauten nochmals deutlich verschärfen. Ist das sinnvoll?

Ja, denn das ist gerade für den Holzbau überhaupt kein Problem und eine große Chance.
Nein, denn das kann bei engem Budget verhindern, dass überhaupt gebaut wird.
Nein, denn da steht der Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen.