Zimmerer-EM: Um 8:20 Uhr ging's los!

mikado | 31.01.2012

 


Die Zimmerer-Europameisterschaft ist eröffnet. Am Dienstag Früh um 8:20 Uhr ging's mit der Ausgabe der Aufgabe los: ein anspruchsvolles Dachstuhlmodell. Nach einer Stunde Einlesen wurden letzte Fragen beantwortet, dann begannen die Teilnehmer mit dem Schiften. Damit werden sie den ganzen Tag beschäftigt sein. Der Wettkampf findet im großen Atrium am Eingang Ost der Messe Stuttgart statt. Sehr leiste geht es zu. Die Teilnehmer sind hochkonzentriert und die meisten tragen Kopfhörer, um nicht von den Geräuschen der Konkurrenten und vor allem der vorbeiströmenden Messebesucher gestört zu werden.

22 Teilnehmer aus 10 Nationen sind es diesmal. Neben Gastgeber Deutschland kämpfen Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz und Ungarn um den Titel des Zimmerer-Europameisters in der Einzel- und in der Mannschaftswertung. Jede Nation darf bis zu 3 Teilnehmer ins Rennen schicken, wobei für die Mannschaftswertung nur die beiden besten Ergebnisse gewertet werden. Für Deutschland sind am Start: Andreas Fichter (19) aus Baden-Württemberg, Christopher Hauk (21) aus Bayern und York Nikklas Petersen (20) aus Schleswig-Holstein.

Mit der Europameisterschaft verfolgt der Veranstalter, die Europäische Vereinigung des Holzbaus (EVH) drei Ziele. Die betonte EVH-Präsident Georg König in seiner Eröffnungsrede: „Erstens auf die Bedeutung des Zimmererhandwerks und des Holzbaus in der Öffentlichkeit aufmerksam machen. Zweitens über die Ausbildungsleistungen und den Leistungsstand in den einzelnen Ländern zu informieren. Und drittens zu einem länderübergreifenden Erfahrungsaustausch beizutragen - mit der kontinuierlichen Verbesserung und Angleichung der Ausbildung zum Zimmerer."


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Die EnEV 2012 wird wohl den Energiestandard für Neubauten nochmals deutlich verschärfen. Ist das sinnvoll?

Ja, denn das ist gerade für den Holzbau überhaupt kein Problem und eine große Chance.
Nein, denn das kann bei engem Budget verhindern, dass überhaupt gebaut wird.
Nein, denn da steht der Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen.