Aufträge, Experimente, Wissen

Mission Vertrauen – so lautete das Motto des 45. Partnertreffens von Einer.Alles.Sauber. (E.A.S.). Vom 21. bis 23. Februar 2019 folgten rund 190 Teilnehmer der Einladung nach Fulda.

Knapp 190 Teilnehmer kamen zum diesjährigen Frühjahrs-Partnertreffen von Einer.Alles.Sauber. nach Fulda (Foto: mikado)

 

Matthias Mester, Vorstand E.A.S., informierte zum Einstieg in das Partnertreffen über Zahlen, Fakten und Daten (Foto: mikado)
In sechs unterschiedlichen Workshops erarbeiteten die Teilnehmer Ergebnisse für ihren Alltag (Foto: mikado)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlen, Fakten, Daten – Matthias Mester, Vorstand E.A.S., informierte die Partner zum Start des Frühjahrstreffens zusammen mit seinen Kollegen über aktuelle Neuigkeiten. Aufgeteilt in Gruppen erarbeiteten die Teilnehmer im Anschluss in den sechs unterschiedlichen Workshops „Kleinaufträge effizient abwickeln“, „Internetseite individualisieren“, „Budget und Wünsche in Einklang bringen“, „Top und Flop“, „Prozesse und Digitalisierung“ sowie „Ausbildung zur Mitarbeitergewinnung nutzen“ Ergebnisse für ihren Alltag.

 

Referent Leo Martin verriet den Teilnehmern, wie es ihnen gelingt, Vertrauen zu gewinnen (Foto: mikado)

Persönliches preisgeben – Wie baut man Vertrauen auf und gewinnt andere für seine Ziele? Antworten darauf hatte Leo Martin und zwar jede Menge. Er studierte Kriminalwissenschaft, war zehn Jahre lang für einen deutschen Nachrichtendienst im Einsatz und zeigte anhand Geheimdienstfälle am zweiten Veranstaltungstag auf beeindruckende Art und Weise und mit vielen praktischen Übungen, wie man Menschen für sich gewinnen kann. Er entlockte den Teilnehmern positive Geheimnisse, ihren sog. persönlichen Fingerabdruck, und köderte sie aus ihrer Komfortzone. Und wozu das Ganze? Um zu zeigen, was Positives passieren kann, wenn Persönliches preisgegeben wird: Es ist ein Investment in eine Beziehung, es zeigt Selbstvertrauen zu dem, was man macht, es ist eine Möglichkeit, auf Gemeinsamkeiten zu kommen und es bietet eine gute Chance, Vertrauen aufzubauen.

Sechs Teilnehmer, die E.A.S. Task Force, bekamen von Martin die Aufgabenstellung, an einen „echten“ Geheimdienstfall heranzugehen (Foto: mikado)

 

E.A.S. Task Force oder welche Wirkung Ihre Einstellung hat – Sechs Teilnehmer, die E.A.S. Task Force, bekamen von Martin die Aufgabenstellung, vor den restlichen Teilnehmern an einen „echten“ Geheimdienstfall heranzugehen, Informationen über eine Person zu sammeln, um dann das Vertrauen dieser Person gewinnen zu können. Was die sechs Teilnehmer allerdings nicht wussten: sie waren Teil eines Experiments (Sonnenbrillen-Übung). Die übrigen Teilnehmer sollten nämlich beobachten und analysieren, wie sich die einzelnen Mitglieder der Task Force während der Lösung ihrer Aufgabenstellung verhalten.

Zur Halbzeit des Experiments teilte Martin den sechs Teilnehmern unterschiedliche Rollen zu (Foto: mikado)

Zur Halbzeit des Experiments erhielten die sechs Teilnehmer unterschiedliche Rollen wie Clown, Experte, Star, unsichtbar und Boss zugeteilt. Die jeweilige Person wusste allerdings nicht, welche Rolle sie erhalten hat. Die Mitglieder des Teams sollten jeden Einzelnen nach seiner vorgegebenen Rolle behandeln. Der Unsichtbare wurde ignoriert, der Boss gefordert und der Clown in die lächerliche Ecke gedrängt. Die Aufgabe lief mit dieser Rollenaufteilung weiter und es zeigte sich sehr schnell eine Veränderung des jeweiligen Verhaltens der Teammitglieder. Sie haben angefangen, ihre Rolle zu spielen, obwohl sie ihre zugewiesene Rolle gar nicht kannten. Das Experiment hat gezeigt, dass wir alleine über die Art und Weise wie man über eine Person denkt und in welche Schublade (positiv oder negativ) man sie steckt, Einfluss auf das Verhalten dieser Person haben. Diese Erkenntnis war die erste Lernstufe für alle Teilnehmer.

Wie man die einzelnen „Farbtypen“ erkennt, analysiert und handhabt, zeigte Martin wieder mit einigen Übungen auf (Foto: mikado)

 

Wer bin ich und wer bist du? – Bei der zweiten Lernstufe ging es darum herauszufinden, was man davon hat, wenn man ganz genau weiß, was seinen Gegenüber antreibt. Hilfe dazu gab das Modell zur Analyse der Persönlichkeit. Demnach gibt es drei Typen: rot, grün, blau. Wenn man weiß, welcher Typ man ist, weiß man auch, wie man auf andere Personen wirkt. Wie man die einzelnen „Farbtypen“ erkennt, analysiert und handhabt zeigte Martin wieder mit einigen Übungen auf.

Am Ende des Tages hatten die E.A.S.-Partner einige Strategien aufgezeigt bekommen, um das Vertrauen fremder Menschen – und möglichen Kunden – zu erarbeiten oder zu steigern.

Zurück zur Startseite