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Holzbauforum Verona: Italiens Städte entdecken das Holz

„Das Holz ist in Italien besonders in der Stadt angekommen, deshalb liegt unser Themenschwerpunkt auf urbanem Holzbau“, sagte Organisator Hugo Karre (forum-holzbau). So trafen sich am 12. Mai 2017 rund 300 Teilnehmer in Verona (I) zum 6. Forum Legno│Edilizia│Italia. Architekten, Planer und Bauingenieure aus ganz Italien wollten wissen, worauf es beim qualitativ hochwertigen Holzbau ankommt.

In den Vorträgen wurde klar, dass viel vom lokalen Holzbau-Know-how aus Italiens Norden stammt. Gerade die Südtiroler liegen weit vorne, ob mit Unternehmen wie Rubner Holzbau oder staatlichen Ausbildungsangeboten, die in ganz Italien angeboten werden. Beispielsweise gibt der Südtiroler Peter Erlacher (forum-holzbau-Referent und Ausbilder) sein Wissen in italienweiten Kursen weiter. „Die Nachfrage dafür aus Südtirol ist eigentlich gar nicht da. Das liegt an den guten betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten bei uns. Aber im restlichen Italien sind die Kurse gut gebucht“, so Erlacher.

In Italien – besonders in Südtirol – erfreut sich die Massivholzbauweise großer Beliebtheit. Allerdings wird die preislich immer schwieriger umsetzbar, da die Materialkosten stetig steigen. Diese Preisentwicklung stand deshalb in so manchem Fachgespräch rund um die Vorträge im Fokus. Dabei gab es ganz unterschiedliche Positionen. Die einen sahen den Holzrahmenbau als künftigen Sieger, die anderen prophezeiten dem Bauen mit BSH-Elementen die besten Marktchancen. Einig war man sich in Verona allerdings, dass in Italien Aufbruchstimmung herrscht und Holz eine wachsende Rolle dabei spielen wird.


Weitere Bilder zur Veranstaltung finden Sie in unserer mikado-Bildergalerie.

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