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mikadoplus: Das ABC für Ausbildungsbetriebe

Von A wie Ausbildungsberechtigung bis Z wie Zeugnis – die Ausbildungszeit ist auch für den Betrieb eine anspruchsvolle Zeit.

Ausbildung spielt für das Handwerk und damit auch in der Holzbaubranche eine zentrale Rolle. Sie sichert den Nachwuchs und gibt das Wissen der Branche an die nächste Generation weiter. Im Gegensatz zu anderen Berufen kann sich das Zimmererhandwerk über stabile Ausbildungszahlen freuen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es weiterhin Betriebe, die ausbilden. Die berufliche Ausbildung ist in Deutschland gesetzlich geregelt. Um ausbilden zu dürfen, muss ein Handwerksbetrieb einige Voraussetzungen erfüllen. Hinzu kommen Anforderungen, die vor Beginn und während der Ausbildung zu erfüllen sind. Die meisten von ihnen sind gesetzlich geregelt. Sie alle tragen dazu bei, dass die Ausbildungszeit für beide Seiten – den Betrieb und den Auszubildenden – erfolgreich verläuft.

Ausbildungsberechtigung

Um Lehrlinge ausbilden zu dürfen, muss Ihr Betrieb über eine Ausbildungsberechtigung verfügen. Die Voraussetzungen regeln das Berufsbildungsgesetz (BBiG), die Handwerksordnung (HwO) und das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG). Demzufolge müssen Sie sowohl über die betriebliche, fachliche als auch persönliche Eignung zur Ausbildung von Lehrlingen verfügen.

Berufsausbildungsvertrag

Haben Sie sich für einen Bewerber entschieden, gilt es die Rahmenbedingungen der Ausbildung schriftlich festzuhalten. Dazu schließen Ausbildungsbetrieb und Lehrling einen Berufsausbildungsvertrag. Der Vertrag regelt alle wesentlichen Vereinbarungen der Berufsausbildung.

Fahrplan für die Ausbildung

Die Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft gibt einen genauen Rahmenausbildungsplan vor. Er enthält alle Inhalte, die Ihr Lehrling während seiner Ausbildung in Ihrem Betrieb erlernen muss. Auf der Grundlage des Rahmenausbildungsplans erstellt der Ausbilder einen betrieblichen Ausbildungsplan. In diesem werden die Ausbildungsinhalte auf die Bedingungen im Betrieb abgestimmt. Er ist der tatsächliche Fahrplan für die Ausbildung. Zu Beginn seiner Ausbildung müssen Sie Ihrem Lehrling beides – Ausbildungsordnung und betrieblichen Ausbildungsplan – übergeben.

Der Unterricht in der Berufsschule ergänzt die betriebliche Ausbildung. Als Ausbildungsbetrieb sind Sie verpflichtet, Ihren Lehrling für die Unterrichtszeit freizustellen. Anwesenheit und Leistungen Ihres Lehrlings in der Berufsschule sollten Sie in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Den dritten Bestandteil der Ausbildung stellen überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen dar. Hier erhält Ihr Lehrling eine breite Grundausbildung und kann seine betriebliche Ausbildung ergänzen. Auch für diese Ausbildungsmaßnahme müssen Sie Ihren Lehrling freistellen und die Kosten übernehmen.

 

Ausbildungszeugnis

Unabhängig davon, ob Sie Ihren ehemaligen Lehrling weiterbeschäftigen, hat er einen gesetzlichen Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Unterschieden wird zwischen dem einfachen und dem qualifizierten Zeugnis.

Das einfache Zeugnis gibt Auskunft über Ausbildungsberuf, Ausbildungsdauer und Ausbildungsziel. Es enthält zudem Informationen zur Abschlussprüfung sowie zu den erworbenen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnissen Ihres Lehrlings. Darüber hinaus kann Ihr Lehrling ein qualifiziertes Zeugnis verlangen. Darin müssen Sie zusätzlich Angaben zu Verhalten und Leistungen Ihres Lehrlings machen.

mikadoplus

Das aktuelle mikadoplus weist Unternehmen den Weg zu einer erfolgreichen Ausbildung. Hier finden Sie auch Checklisten rund um die Ausbildung sowie Vorlagen und Muster, die Abonnenten zusätzlich online zum Download zur Verfügung stehen.

mikadoplus erscheint vierteljährlich und ist im mikado-Abo enthalten.

Den Abo-Service erreichen Sie unter
Telefon:   +49 82 33.23 40 00
E-Mail:  Evelyn.Klinnert@weka.de

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