Rosige Aussichten

Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, erwartet für 2019 ein Umsatzplus in der Baubranche (Foto: Daniel Arndt / ZDB)

„Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum der Bautätigkeit im neuen Jahr auf hohem Niveau fortsetzen wird und erwarten für 2019 ein nominales Umsatzplus im Bauhauptgewerbe von 6 Prozent. Der Umsatz erreicht damit ein Niveau von 128 Mrd. Euro.“ Das erklärten die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Peter Hübner, und des Zentral­verbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Reinhard Quast, auf der gemeinsamen Jahresabschluss-Pressekonferenz in Berlin am 17. Dezember 2018.

Umsatz im Wohnungsbau steigt

Für den Wohnungsbau 2018 gehen die beiden von einem nominalen Umsatzwachstum von 6,5 Prozent aus. 2019 sei zudem ein weiteres deutliches Wachstum von 5,5 Prozent zu erwarten. „2018 sind rund 300 000 Wohnungen erstellt worden. Für das neue Jahr rechnen wir mit 315 000 bis 320 000 Einheiten“, sagten Peter Hübner und Reinhard Quast.  Während der Geschosswohnungsbau weiter boomt, stagniert der klassische Eigenheimbau laut Hübner und Quast auf Vorjahresniveau. „320 000 Wohnungen bedeuten zwar eine Verdopplung des Fertigstellungsniveaus gegenüber 2010. Das reicht aber noch nicht an den Bedarf von mindestens 350 000 Wohnungen heran.“

20 000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr

Auch die gute Entwicklung auf dem Bauarbeitsmarkt halte an. Die Zahl der Beschäftigten habe im Jahresdurchschnitt 2018 bei rund 832 000 gelegen – 20 000 mehr als im Vorjahr. Verglichen mit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mit 705 000 Beschäftigten, hätte die Branche die Belegschaften um knapp 20 Prozent ausgeweitet. Für 2019 gehen Hübner und Quast von einem weiteren Beschäftigungsaufbau in der Größenordnung von gut 2 Prozent auf 850 000 Erwerbstätige aus.

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