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Viel Neues in Baden

Roland Wunsch (1. Vizepräsident Holzbau Baden e.V.), Rolf Rombach (Präsidiumsmitglied Holzbau Baden e.V.), Martin Ranz (Präsident Schreiner Baden e.V.), Michael Bleich (Vorsitzender Fachverband Ausbau und Fassade Baden e.V.), Cornelia Rupp-Hafner (Hauptgeschäftsführerin) und Rolf Kuri (Präsident Holzbau Baden e.V.) (Foto: mikado)

 

Mit 480 Teilnehmern knackten die Badischen Bau- und Ausbautage 2018 ihren eigenen Rekord. Zimmerer, Schreiner und Stuckateure aus ganz Baden trafen sich am 29. und 30. Juni 2018 in Rust.

Seit Januar 2018 sind Holzbau Baden e.V., der Fachverband Ausbau und Fassade Baden e.V., Schreiner Baden e.V., die Vereinigung Badischer Unternehmerverbände und die Clusterinitiative proHolz Schwarzwald sowie zwei Zimmererinnungen (Freiburg und Neustadt) unter dem gemeinsamen Dach Bau-Ausbau-Baden organisiert. Zusammen zählen die Organisationen rund 500 Mitgliedsbetriebe. Zur Neuorganisation kam es nach der Aufkündigung der Verträge zur Zusammenarbeit seitens der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. mit Sitz in Stuttgart zum 31. Dezember 2017. Für die Zukunft ist Bau-Ausbau-Baden positiv gestimmt. Nicht zuletzt weil sich die Badische Bau- und Ausbauwirtschaft auf einem hohen Niveau befindet. Die Produktionszahlen, die gute Stimmung der Unternehmer und die hohe Kaufkraft der Arbeitnehmer legen ein weiteres Wachstum nahe. Für 2018 rechnet die Bauwirtschaft mit einem Umsatzplus von vier Prozent. Die Wirtschaftsmotoren im Zimmerer- und Holzbaugewerbe sind weiterhin private und gewerbliche Bauherren im Wohnungsbau sowie die energetische Modernisierung.

Wirtschaftsbremse Nummer eins

Im Sinne einer Stabilisierung der Konjunktur fordern die Verbände bessere Rahmenbedingungen für das Bauen. So müssten steuerliche Anreize für Investitionen in den Wohnungsbau geschaffen werden, um die in Bedarfsstudien ermittelte Mindestzahl an benötigten Wohnungen zu erreichen. Des Weiteren fordern die Verbände eine personelle Aufstockung in Behörden und eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren. Langwierige Baugenehmigungsverfahren und komplizierte Bauvorschriften stellten ein Hemmnis für die Bautätigkeit dar. Präsidiumsmitglied von Holzbau Baden e.V. Rolf Rombach berichtete, dass sich eine Baugenehmigung in Baden-Baden über acht bis dreizehn Monate ziehen kann. In seinen Augen seien die Bauämter die größte Wirtschaftsbremse.

Dr. Kerstin Wenninger erklärte, wie gute Kommunikation funktioniert (Foto: mikado)

Bewusst kommunizieren

Wie man ein Anliegen so kommuniziert, dass am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis steht, erklärte Dr. Kerstin Wenninger den Teilnehmern. Wer bewusst kommuniziert, kann Kunden- und Personalgespräche erfolgreicher gestalten. Sie empfiehlt, in jedes Gespräch grundsätzlich mit einer offenen inneren Haltung zu gehen. Denn jeder Mensch filtert die Aussagen, Gestik und Mimik seines Gegenübers. Wer mit Vorbehalten in eine Unterhaltung geht, wird nur jene Aussagen wahrnehmen, die eben diese Vorbehalte bestätigen. Wer seinem Gegenüber stattdessen aktiv zuhört und sich seiner Belange annimmt, wird möglicherweise positiv überrascht. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man das Gehörte zusammenfassend wiedergeben und sich bestätigen lassen, dass man sein Gegenüber richtig verstanden hat. In stressigen Situationen sei es zudem förderlich, den kritischen (Unter-)Ton des Kunden auch einmal zu überhören und sich auf sein sachliches Anliegen zu konzentrieren.

Rolf 2.0

In der Mitgliederversammlung von Holzbau Baden e.V. stellte Präsident Rolf Kuri sein Amt nach 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit zur Verfügung. Die Mitglieder wählten seinen Wunschnachfolger Rolf Rombach ohne Gegenstimme zu ihrem neuen Präsidenten. Rolf Rombach führt in dritter Generation das Familienunternehmen in Oberharmersbach und wird zum 1. August 2018 die Geschäfte bei Holzbau Baden übernehmen.

Einen fröhlichen Abschied bescherten die badischen Zimmerer ihrem scheidenden Präsidenten mit einem spontanen Zimmererklatsch im Rahmen des Gala-Abends. Zuvor war Rolf Kuri schon zum Ehrenpräsidenten von Holzbau Baden e.V. ernannt worden.

 

 

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