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Nordrheinische Zimmerer und Dachdecker treffen sich zum Familientag

170 nordrheinische Zimmerer und Dachdecker versammelten sich zum 13. Gemeinsamen Landesverbandstag im Steigenberger Hotel in Köln (Foto: mikado)

 

In Nordrhein kommen Dachdecker und Zimmerer gut miteinander aus. Schon zum dreizehnten Mal trafen sich die Verbandsmitglieder beider Gewerke am 3. November 2017 zum gemeinsamen Landesverbandstag.

Johannes Schmitz, Vorsitzender des Zimmerer- und Holzbau-Verbands Nordrhein (Foto: mikado)

Gemeinsam begrüßten die Vorsitzenden Dachdeckermeister Raban Meurer und Zimmermeister Johannes Schmitz die Verbandsmitglieder in Köln. Ein Verbandstag sei eigentlich wie ein Familientreffen, so Raban Meurer. Man treffe alte Bekannte und könne sich bei Kaffee und Kuchen in der Pause austauschen.

Dirk Bollwerk, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Dachdecker-Handwerks (Foto: mikado)

Für den Familientag kam auch der ehemalige Landesinnungsmeister des Dachdecker-Verbands Nordrhein Dirk Bollwerk nach Hause, der im März 2017 zum Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks gewählt wurde. In seiner neuen Funktion präsentierte er den Teilnehmern die aktuelle Marktsituation sowie Chancen, Risiken und Visionen der Dachdecker und Zimmerer in Nordrhein. Signifikante Unterschiede zu den Zimmerern gibt es beim Umsatz. Im Durchschnitt lag das Plus der Zimmerer 2016 im Vergleich zum Vorjahr bei 4,2 Prozent, während die Dachdecker nur 1,2 Prozent zulegen konnten.

Jürgen Schüler, Bereichsleiter der Handwerkskammer Rheinhessen (Foto: mikado)

 

Digitale Juwelen schützen

Den einen oder anderen Schrecken jagte Jürgen Schüler, Bereichsleiter der Handwerkskammer Rheinhessen, den Teilnehmern des gemeinsamen Verbandstages ein. Zu Beginn seines Vortrags über die Gefahren von Viren & Co. machte er deutlich, wie interessant die Daten eines Handwerksbetriebes für Hacker sein können. Schließlich verfügt dieser über sensible Kundendaten, aber auch Patente, Konstruktions- und Baudaten wecken schnell das Interesse von Cyber-Kriminellen.

Dr. Daniel Dettling, Zukunftsinstitut Berlin (Foto: mikado)

Trotz Fachkräftemangel und digitalen Gefahren können wir positiv in die Zukunft blicken. Das machte Daniel Dettling vom Zukunftsinstitut deutlich. So sei das durchschnittliche Einkommen in den letzten Jahren und Jahrzehnten gestiegen, ebenso wie die durchschnittliche Intelligenz, der Bildungsstand und die Lebenserwartung. Zukunftssorgen prägen die Menschheitsgeschichte und sind keine Erscheinung unserer Welt. Eine der zentralen gesellschaftlichen Zukunftsfragen, so Daniel Dettling, sei die Integration. Hier könne das Handwerk viel zum Gelingen beitragen.

Mehr lesen Sie in der Januar-/Februarausgabe 2018 der mikado.

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