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Aquavilla, ein interkommunales Wasserversorgungsunternehmen, benötigte größere Räume und auch die wachsende EGT-Gebäudetechnik, Tochter der EGT-Unternehmensgruppe mit Sitz in Triberg, dachte an räumliche Erweiterung. Der neue Hauptstandort beider Unternehmen ist jetzt St. Georgen. „Unser Neubau an der B 33 ist sichtbares Zeichen für innovative Technologien und alternative Energieerzeugung“, sagt Erik Hugel, technischer Geschäftsführer der EGT Energie GmbH, und ergänzt: „Wir zeigen mit dem Neubau nicht nur, dass Holz für uns ein nachhaltiger Baustoff ist, sondern auch, dass Energieeffizienz und ästhetischer Anspruch in aktueller Architektur nicht in Widerspruch zueinander stehen.“

Nachhaltigkeit bei der Energienutzung zieht sich bis in das Erdreich: Aufgrund relativ schwierigen Baugrunds mussten 45 Betonpfähle bis 18 m Tiefe eingebracht werden, die mit integrierten Soleleitungen ausgestattet wurden, um die Wärmepumpe zur Beheizung des Gebäudes zu versorgen. Die Wärmepumpe, die auch einen Batteriespeicher versorgt, wird überwiegend mit Strom aus der PV-Anlage auf dem Gebäudedach und dem Dach des daneben liegenden Schaltgebäudes betrieben. Der hohe Deckungsgrad mit selbsterzeugter Energie wird nicht nur durch die hochgedämmte Gebäudehülle erreicht, sondern auch mittels der kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. In den gläsernen Besprechungsräumen messen CO2-Sensoren die Luftqualität und steuern so den Volumenstrom der Lüftungsanlage.

Qualität in Holz

Vom Erdgeschoss bis zum Dachgeschoss wurden massive Brettschichtholz-Wände mit 16 bis 24 cm Stärke eingesetzt, von außen zweilagig gedämmt mit 22 cm bzw. 28 cm Mineralwolle. Die Fassade besteht im Erdgeschoss und Dachgeschoss aus einer hinterlüfteten Plattenverkleidung mit anthrazitfarben durchgefärbten Faserzement- Fassadenplatten, die Deckenränder mit identischen Platten in Weiß. Im ersten und zweiten Obergeschoss wurde eine hinterlüftete Plattenverkleidungsfassade mit orangefarbenen und blaufarbenen Dekor-Hochdruck-Schichtpressstoffplatten auf Holzfaserbasis montiert.

 

Davor setzten die Handwerker in gleichmäßigem Abstand vorgegraute Weißtannenleisten in zwei verschiedenen Formaten. Dazu Fassadenbauer Klaus Sigrist: „Wir haben dort hochwitterungsbeständige Trespa- Platten mit Weißtanneleisten in den Formaten 30 × 30 cm und 30 × 50 cm belegt. Wir wollten, gerade hier im Schwarzwald, Weißtanne als unser heimisches Holz zeigen. Das Holz haben wir auf die Trespa-Platten montiert, von denen es pro Stockwerk 28 Stück von 1,25 × 2,70 m gibt, und jede Platte weist 130 Bohrlöcher auf.

Die Holzleisten wurden von der Rückseite her montiert, damit es keine Verschraubung auf der Sichtseite gibt. Kunststoff-Distanzscheiben sicherten dabei den konstruktiven Holzschutz, damit eingetragener Schlagregen abtrocknen kann. Außen kamen kopflackierte Fassadenbauschrauben zum Einsatz. Aufgrund der hohen Härte der Platten mussten wir Spezialbohrer und Spezialsenker bestellen. Diese vormontierten Elemente wurden per Kran an die Fassade gebracht.“

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