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Von der Straße aus betrachtet lässt der Neubau, der sich wie ein Triangel in eine Straßenkreuzung einer kleinen Schweizer Gemeinde im Kanton St. Gallen schiebt, kaum Einblicke zu. Doch wer Einlass erhält, wird belohnt. Denn der Bauherr des 744 m² Wohnfläche bietenden Anwesens hatte den Auftrag mit den Worten begleitet: „Ich möchte nur einmal im Leben bauen, das aber richtig.“

So packte er alle seine Wünsche, die seiner Frau, seines Sohns, seine Hobbys und nicht zuletzt energetische und Nachhaltigkeitsthemen in ein Gespräch und ging damit zur Alpiger Holzbau AG, einem Holzbauunternehmen, das in den Bereichen Architektur/Bauleitung, Holzsystembau, Schreinerei und Gebäudehülle tätig ist. Auf diese Weise erhielt dessen Bereichsleiter Architektur, Ibazer Kuljici, die Chance, zusammen mit den Zimmererkollegen und der hauseigenen Schreinerei ein in jeder Hinsicht ungewöhnliches Projekt zu realisieren.

 

Und zwar völlig ohne Kompromisse. Ganz nach dem Motto: „Geht nicht gibt’s nicht.“ Die Eingangshalle markiert das Zentrum des Gebäudes im Erdgeschoss und erschließt darüber hinaus die drei grundsätzlichen Zonen des Einfamilienhauses: den Aufenthaltsbereich mit Koch-, Essund Hauswirtschaftszone, Wohnzimmer und zusätzlichem Medienraum im Westflügel des Erdgeschosses. Den Fitnessraum nebst Dampfsauna, Ruhezone und Indoor-Pool im Nordostflügel derselben Ebene und schließlich den privaten Schlaf- und Aufenthaltsbereich im Obergeschoss.

Holz + Wasser

Um das Haus auch im Alter noch nutzen zu können, wünschten sich dessen Bewohner auch noch einen Lift. Dieser wurde in Holzbauweise realisiert und erschließt das komplette Gebäude vom Untergeschoss bis zum ersten Stock. Und weil der Bauherr ein passionierter Hobbytaucher ist, ließ er dieses Element gleich dreifach in sein Zuhause einziehen – in Form eines Brunnens im Wohnzimmer, eines Swimmingpools im Fitnessbereich und eines Whirlpools, der im Garten Platz fand. „Darüber hinaus war ihm wichtig, dass es im gesamten Gebäude keine Sackgassen gibt“, erinnert sich der Architekt Ibazer Kuljici. „Im Grundriss haben wir daher sämtliche Aufenthaltsräume durch Ein- und Ausgänge so miteinander verbunden, dass sich ein natürlicher Rundweg ergibt.“

Nachhaltig und energieeffizient

„Schon der erste Entwurf hat gleich gepasst“, freut sich Kuljici. Auf Wunsch des Bauherrn wurden dabei Ortsansässige und Betriebe aus der Umgebung bevorzugt. Mit Holz als nachwachsendem und somit nachhaltigem Baustoff stellte der Auftraggeber sein Zuhause zudem von vornherein auf eine nachhaltige Basis. „Er wollte Holz, weil es in die ländliche Umgebung passt und weil es sich dabei um einen natürlichen Baustoff handelt“, betont der Bereichsleiter Architektur, „aber auch, weil die Holzbauweise schnelle Arbeitsfortschritte verspricht.“

Nicht zuletzt sollte der Neubau ein Höchstmaß an Energieeffizienz bieten und als Smart Home konzipiert sein. Eine Photovoltaikanlage produziert Strom. Überschüssige Kilowatt werden per Batterie gespeichert. Geheizt wird per Fußbodenheizung, die Energie dafür kommt aus dem Untergrund: Sechs Erdsonden und zwei Wärmepumpen tragen dazu bei, das Haus ganzjährig angenehm zu temperieren.

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