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Traditionell und zukunftsorientiert zugleich – die Winzerpersönlichkeit Heiner Sauer ist Pionier im Bio-Weinbau und hat nun mit dem Neubau einer architektonisch ansprechenden Vinothek in Landau-Nußdorf in eine nachhaltige Zukunft für die nächste Generation des Familien-Weingutes investiert.Das Neubauprojekt basiert auf der engen Zusammenarbeit von Architekten, Baufamilie und ausführenden Handwerksbetrieben. So konnte ein gut durchdachtes Ensemble aus Kelterhalle, Weinkeller, Büro und Vinothek entstehen, das in Architektur und Baustoffwahl die nachhaltige Unternehmensphilosophie der Winzerfamilie widerspiegelt. Bei dem Holzständerbau kamen Holz und Stampflehm zum Einsatz.

Konsequent ökologische Ausrichtung

Sein großes Interesse für Umweltschutz und Technik beförderte die Entscheidung des Winzers Sauer für ein Flächensystem zum Heizen und Kühlen mit Wärmepumpe, das mit einer Erdsondenbohrung sehr energiesparend betrieben wird. Die Klimatisierung der Vinothek mit großzügigen Veranstaltungs- und Büroräumen erfolgt über die WEM-Klimadecke aus Lehm-Klimaelementen, die im Trockenbau an die Decke geschraubt wurden.Hier spielt das natürliche Material Lehm seine Trümpfe aus, da es Wärme und Feuchtigkeit sowohl sehr gut speichern als auch transportieren kann. Der Gebäudekomplex wurde an die bestehenden Betriebsräume und den Weinkeller angebaut, um diese zu ergänzen und zu erweitern. Die neue Kelterhalle wurde als Holzständerbau mit einer Brettstapeldecke mit einer Spannweite von 20 und einem flachen Satteldach in den Hang gebaut. Gleich daran an schließt die Vinothek als zweigeschossiges Gebäude mit großer Panoramaterrasse und weitem Blick in die Weinberge. Ergänzt wurden die Holzständerbauten mit massiven Stampflehmwänden im Weinkeller und in der darüberliegenden Vinothek.

Lehm schafft angenehmes Klima

Beim Heizen mit der Klimadecke ist der Strahlungsanteil mit ca. 90 Prozent höher als bei anderen Flächenheizungen an Wand und Boden. Die Wärmestrahlung verteilt sich durch permanente Reflexionen gleichmäßig im Vinothek-Raum, aufsteigende Wärme wie bei Heizkörpern entfällt. Da die eingesetzten Klimaelemente aus Lehm bestehen, können sie bei dem Holzbaugebäude durch ihre hohe Feuchte-Speicherfähigkeit mehr Schwankungen ausgleichen als andere Baustoffe. Zudem verfügen die Elemente über eine gute Wärmeleitfähigkeit und liefern eine hohe Heiz- und Kühlleistung.

 

 

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