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Die Gruppe des Dienstleisters Lattemann & Geiger wächst seit Jahren stetig. Damit dies so bleibt, investierte das Unternehmen an seinem Stammsitz in Dietmannsried neben einem Schulungszentrum für die Sparte Gesundheitswesen in ein würfelförmiges Bürogebäude. Es soll auf dem 3350 m² großen Grundstück in späteren Bauabschnitten zu einem Ensemble aus insgesamt drei baugleichen Verwaltungsgebäuden erweitert und unter dem Namen „ILLA7“ zu einem Gewerbepark und Gründerzentrum ausgebaut werden.

Flexibles Raumkonzept

Ziel ist, dafür vor allem Büros aus dem technischen Bereich, Institute und Start-ups anzuwerben. Die offene Gebäudestruktur soll einen interdisziplinären Gedankenaustausch begünstigen, großzügige Fensterfronten sorgen für den notwendigen Weitblick dazu. Ein flexibles Raumkonzept macht die Unterteilung in verschiedene Nutzungseinheiten möglich und stellt sicher, dass die Büros an den Bedarf der Mieter angepasst werden können.

Die Büroflächen sind frei nach Wunsch in Größen zwischen 20 und 225 m² gestaltbar. Das erste Gebäude umfasst drei Etagen mit einer Nutzfläche von je 320 m². Ein quadratischer Grundriss von knapp 18 m Seitenlänge und einem Ausbauraster von 1,50 m (Nord-/Südfassade) bzw. 1,40 m (Ost-/Westfassade) erlaubt die flexible Einteilung der Fläche in mehrere Nutzungseinheiten pro Geschoss sowie auch eine beliebige Aufteilung innerhalb der einzelnen Einheiten.

 

Vorgefertigte Elemente

Erstellt wird das erste Gebäude des geplanten „ILLA7“ Business Campus in sogenannter Hybridbauweise: So bietet das lastabtragende Stahlbetonskelett speziell beim mehrgeschossigen Bauen Vorteile bei Statik und Schallschutz. Dafür warten die Holzrahmenwände mit sehr guten energetischen Eigenschaften und dem Vorteil der Vorfertigung auf. Bei gleichen energetischen Kennwerten sind sie schlanker als massive Wandbauteile. Beplankungen mit Gipsfaser-Platten sorgen für hohe Stabilität und können gleichzeitig die Anforderungen an den Brandschutz erfüllen.

Die Vorfertigung der Holzbauelemente unter idealen Bedingungen in der Werkstatt mit anschließender schneller Montage auf der Baustelle verkürzt im Vergleich zu Massivbaustoffen die Bauzeiten vor Ort merklich, denn lange Trocknungszeiten entfallen. „Vor allem drei Gründe sprachen aus unserer Sicht für die Hybridbauweise“, erklärt Joachim Schwegler von der Fischer & Gibbesch Architekten GbR die Entscheidung, „schlanke Konstruktionen, hoher Vorfertigungsgrad, dadurch große Zeitersparnis und entsprechend schnelle Fertigstellung.“

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