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Der älteste Park Berlins liegt im Ortsteil Friedrichshain. Die 49 Hektar große Oase wurde bereits 1840 als erste kommunale Gartenanlage der Hauptstadt angelegt und spiegelt bis heute wie kaum ein zweiter Ort die wechselvolle deutsche Geschichte wider. Unweit dieses historischen Parkensembles zeigt ein neues Holzbauwerk auf, wie die Integration von urbanem Leben mit grüner Zukunftsperspektive gelingen kann. Der schon in alter Zeit dicht besiedelte Berliner Osten hat nach der Wende einen raschen Aufstieg erfahren.

Kein Wunder, dass die Planer jeden Quadratmeter an potenziellem Bauland sorgfältig prüfen, denn Friedrichshain ist zentral gelegen und sehr begehrt. Die Parzelle spiegelt eine fast typische Berliner Situation wider: auf der einen Seite eine der längsten und meistbefahrensten Straßen der Metropole, auf der anderen Seite der denkmalgeschützte Friedhof St. Georgen mit seiner parkähnlichen Gartenlandschaft. Diese sich diametral gegenüberstehenden Wohnumfelder galt es planerisch so miteinander zu verknüpfen, dass der neue Sechsgeschosser als Bindeglied die urbanen Gegensätze vollumfänglich auffangen und abbilden kann. Und da auf dem als Baugrund auserkorenen Teil des Friedhofareals früher nur gegärtnert und geparkt, jedoch nie bestattet wurde, konnte die Bebauungsplanung einigermaßen zügig vonstattengehen.

 

Um das Bauen ein kleines Stück bezahlbarer zu gestalten, haben sich in den vergangenen zwei Dekaden vermehrt Baugemeinschaften gegründet. So auch in Friedrichshain, wo die Baugemeinschaft „Walden 48“ den frei stehenden Neubau mit 44 Eigentumswohnungen und diversen gemeinschaftlich genutzten Bereichen errichtet hat. Dazu zählen eine Dachterrasse, ein Gemeinschaftsraum, eine Werkstatt im Keller sowie ein gemeinsam genutzter Garten. Zugleich stehen den Siedlern auch geschützte Außenräume zur Verfügung: Jede Wohnung verfügt über ein kleines Stück Privatgarten. Diese Ausgewogenheit inklusive Rückzugsmöglichkeit war den Bewohnern wichtig, um das Persönliche mit dem Gemeinschaftlichen harmonisch verbinden zu können. Ebenfalls galt es, die vermeidbaren Honorare für Bauträger und Immobilienmakler einzusparen, was die Baukosten um etwa 20 Prozent hat sinken lassen.

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