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In unmittelbarer Nähe zu Koblenz liegt die Mittelstadt Neuwied. Deren Stadtteil Engers beheimatet seit Dekaden zahlreiche Einrichtungen des kirchlichen Sozialträgers Heinrich-Haus für Menschen mit Körper-, Lern- und Sinnesbehinderungen sowie Senioren. Das Mosaik an Wohnheimen, Sozialbüros, Beratungsstellen, Werk- und Ausbildungsstätten ist nahezu über ganz Engers verstreut. Die über die Jahre gewachsenen Einzelstandorte bedurften im Zuge sich verändernder und wachsender Bedürfnisse einer Erneuerung, bei der die Architekten vom Büro Waechter + Waechter ganz auf den Baustoff Holz mit weitreichender Vorfertigung gesetzt haben. Dabei wurden bis dato räumlich voneinander getrennte Fachbereiche in dem „Beruflichen Assessment- und Förderzentrums (AFZ)“ unter einem neuen Dach vereint.

Ausgewogenes Maß an Nähe und Distanz

Das teilunterkellerte Gebäude verfügt über einen wabenartigen Grundriss. Um eine mittige Galerieebene gruppieren sich auf zwei Stockwerken die verschiedenen Fachräume und Büros. Dabei ist es der Entwurfsplanung gelungen, ein baulich einheitliches Ganzes zu erschaffen, dessen Einzelteile in und mit ihren ähnlichen Eigenschaften und Merkmalen ein ausgewogenes Maß an Nähe und Distanz ermöglichen. Das multifunktionale Zentrum erschließt und gliedert den Komplex. Es fungiert als vitaler Dreh- und Angelpunkt und sorgt für den freien Austausch aller Beteiligten.

Die naturnahen und weiß lasierten Holzoberflächen wirken beruhigend und erzeugen eine ebenso vertraute wie stabile Atmosphäre (Thilo Ross)

Treppenhauskerne aus Brettsperrholz

Die Gründung des Zweigeschossers erfolgte auf einer mit XPS-Platten gegen das Erdreich gedämmten, 25 cm dicken Stahlbeton-Bodenplatte. Gleichermaßen besteht das Untergeschoss aus einer Stahlbetonkonstruktion, deren Wände größtenteils als Sichtbeton ausgeführt wurden und ebenso wie die Decken als Scheiben die Aussteifung sicherstellen.

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