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Der historische Lobishof, ein Ensemble aus altem Gasthof, Wohnhaus und klassischem Adel, schreibt mit der nachfolgenden Generation nun das nächste Kapitel. Dieses neue Kapitel beinhaltet den Neubau des Wellness-Hotels „Aeon“ auf dem Grundstück des Hofes. Der 550 Jahre alte Bauernhof selbst entpuppte sich von Beginn an als wertvolle Inspirationsquelle für den Entstehungsprozess des Hotelprojektes.

Neubau orientiert sich am Bestand

Um eine gewisse räumliche Analogie zur Historie zu schaffen – ein Anknüpfen an die Geschichte in Form und Anordnung der Baukörper und Details –, orientiert sich die gesamte Volumetrie der Gebäude bewusst am Bestand. „Die Erzeugung eines ambivalenten Spannungsgeldes zwischen der jahrhundertealten Tradition des bäuerlichen Ensembles und einem modernen Statement war das Grundprinzip des Gestaltungsprozesses“, unterstreicht Architekt Christian Rottensteiner die ersten Ansätze für das Konzept. So entstanden zwei Gebäude mit traditionellen Satteldächern und einer dynamischen Fassadengestaltung aus Holz mit aussteifenden Schrägen, die gestalterisch die Streben und Winkel des denkmalgeschützten Stadels repliziert und dennoch in ein modernes Statement übersetzt. Markant fangen die trapezförmig zugeschnittenen Fenster den Blick ein. Durch die vorgesetzte, über die gesamte Gebäudelänge gezogene Lamellenstruktur wird die Geschossigkeit beinahe verschleiert und ergibt ein homogenes Erscheinungsbild.

Zwei ergeben ein Ganzes

Auf den ersten Blick wirken die beiden Baukörper singulär und bilden gemeinsam eine durchlässige Hofsituation. Jedoch gibt es eine raffinierte Verbindung, einen Korridor, der unter einem künstlich angelegten Hügel verschwindet.

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