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Ausgabe 1-2.2021 Sanierung

1496 – in die Neuzeit gebeamt

Winter 2017: Seit den 90er Jahren steht ein 1496 errichtetes Holzblockhaus nahe der Burg Trausnitz leer. Auf einer Seite ist es mittlerweile um 75 cm eingesunken. Der Dachstuhl ist um anderthalb Meter nach vorne gewandert, das Gebäude akut einsturzgefährdet. So sehr, dass Wager, Gärtner, Knoch Architekten der Struktur nicht einmal mehr 5 cm Schneelast zumuten wollen. Deshalb haben sie ein Gebläse aufgestellt, das warme Luft unters Dach pustet und den Schnee schmilzt. Hätte die Behörde die Bruchbude nicht vor einigen Jahren als Denkmal klassifiziert, wäre sie längst abgerissen worden. Stattdessen haben Architekt Magnus Wager und seine Frau Stephanie Küffner das Haus gekauft. Sie träumen davon, in dem mittelalterlichen Bau das Architekturbüro unterzubringen.

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