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Schneller, besser, flexibler

Auch wenn bei privaten Bauherren nach wie vor Berührungsängste festzustellen sind, erlebt der Holzbau im Norden seit einigen Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs. Getragen wird diese Aufwärtsbewegung von den gewerblichen und öffentlichen Auftraggebern, die Holzgebäude favorisieren, um energieoptimiert und nachhaltig zu bauen. Firmen, die von der Nachfrage
dieser Bauherren profitieren wollen, müssen besondere Standards in puncto Preis, Kapazität, Qualität und Wohngesundheit erfüllen. Anforderungen, welche die Terhalle Holzbau GmbH im westfälischen Ahaus dazu bewogen haben, in eine automatisierte Fertigungslinie zu investieren.

Ein weiterer Grund für die Neuinvestition liegt in der jüngeren Firmengeschichte. 1986 als Zimmerei gegründet, hat die Terhalle-Unternehmensgruppe schon 1992 die Fertigung von Häusern in Holzrahmenbauweise aufgenommen, bereits 1995 folgte der Bau der ersten schlüsselfertigen Gebäude. Seither hat das Unternehmen die Konstruktion und Abwicklung seiner Holzgebäude kontinuierlich weiterentwickelt. So hat sich Terhalle in der Region einen guten Namen geschaffen, der das Vertrauen vieler Bauherren in den Holzbau gestärkt hat.

Außenansicht der KiTa Mettmann

Referenz für die erzielte Fertigungsqualität: Die 7-Gruppen-Kita Mettmann (Foto: Mohr)

Die daraus resultierende positive Geschäftsentwicklung führte dazu, dass man mit der manuellen Fertigung an selbst gebauten Tischen kaum mehr in der Lage war, den vorhandenen Auftragsbestand abzuarbeiten. Gleichzeitig lieferten die guten Jahre die finanzielle Voraussetzung, um die Modernisierung der Holzhausfertigung in Angriff zu nehmen, die mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle und eines neuen Bürogebäudes einherging. Momentan fertigt man in Ahaus etwa ein Einfamilienhaus am Tag, was etwa 30 Prozent des Holzbauumsatzes entspricht. Die Größenordnung des Objektbaus wird daran nachvollziehbar, dass Terhalle im Monat etwa einen Kindergarten fertigstellt und mit dem Quartier WIR im Berliner Stadtteil Weißensee das derzeit größte Holzbauprojekt der Bundesrepublik realisiert hat. Der Lieferbereich des Unternehmens umfasst Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Hamburg, Berlin, Bremen und die Niederlande – Letztere ein kräftig expandierender Markt, in dem deutsche Holzbauunternehmen mit ihren hochqualitativen und im Vergleich preisgünstigen Gebäuden ausgesprochen konkurrenzfähig sind.

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