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Ausgabe 1-2.2023 Sanierung

Behutsam umgebaut

Angesichts sterbender Ortskerne, großer Energiedefizite im Gebäudebestand und neuer Förderstrategien der Bundesregierung steigt das Bewusstsein für die Bedeutung von Altbausanierungen. Diese lassen sich mit modernen Systemen so durchführen, dass ein Bestandsgebäude technisch auf den Stand der Zeit gehoben wird, ohne seinen baulichen Charakter und seine Rolle im gewachsenen Ortskern wesentlich zu verändern. Ein gutes Beispiel dafür ist das Haus der Vereine in Thalheim. 1844 erbaut, diente das Kalksteingebäude mit Holzbalkendecken und doppeltem Streben-Pfetten-Dachstuhl zunächst als Schule und Rathaus für die selbstständige Gemeinde Thalheim und später der Ortsverwaltung in Leibertingen-Thalheim. Obwohl das Gebäude nach außen hin noch stabil und intakt wirkte, wies es an Fassade, Tragkonstruktion und Dach mehrere Schäden auf. Deshalb entsprachen der damalige Bürgermeister Armin Reitze sowie eine Mehrheit seiner Gemeinderäte 2016 dem in intensiver Bürgerbeteiligung in der Ortschaft Thalheim entstandenen Wunsch nach einer umfassenden Sanierung des Gebäudes.

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