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Jederzeit sicher auf dem Dach

10 000 Arbeitsunfälle bei Dacharbeiten registrierte die BG Bau zwischen 2012 und 2016. Wenn bereits in der Planung und Ausschreibung die entsprechenden Vorschriften berücksichtigt würden, könnten Schäden für Leib und Leben weitgehend verhindert werden. Nach Informationen der BG Bau machen Abstürze etwa zwei Drittel der Unfalllast bei Dacharbeiten aus, oft mit schweren Folgen und langen Arbeitsausfällen. Dadurch fallen sie in der Unfallstatistik besonders stark ins Gewicht.

Die Praxis zeigt, dass derzeit nur ein Teil der Dächer nach den Vorgaben der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) sowie den Vorgaben des ZVDH-Regelwerks ausgeführt werden. So werden
häufig aus optischen Gründen, aus Kostengründen oder auch aus Unwissenheit keine hinreichenden Arbeitsschutzmaßnahmen getroffen. Die Vorschriften zum Arbeitsschutz sind zahlreich und für die Betriebe oft unübersichtlich. Dies kann dazu führen, dass Arbeitsschutzregeln häufig nicht eingehalten werden.

Gleiter Sicherungsfirst

Der Gleiter folgt der Bewegung der gesicherten Person über die Dachfläche von einer Seite zur anderen (Foto: Braas)

Glücklicherweise sind schwere Arbeitsunfälle für den einzelnen Betrieb ein seltenes Ereignis, dennoch gilt grundsätzlich: Absturzsicherungen werden nur dann wirklich wirksam, wenn sie einfach und schnell eingesetzt werden können.

Sicher bleiben am Steildach

Die Anforderungen an Absturzsicherungen für das Steildach formulieren das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), die DIN 4426 in Abhängigkeit von Dachneigung, Dachmaterial sowie Art der Tätigkeit. Sie gelten immer in Verbindung mit den entsprechenden berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften.

Detaillierter Aufbau des Sicherheitssystems vom Sicherheitsfirst

Aufbau des Sicheheitssystems (Foto: Braas)

So enthält die Information der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) 201-054 „Dach-, Zimmerer- und Holzbauarbeiten – Anforderungen an Arbeitsplätze auf dem Dach“ die grundsätzlichen
Regelungen. Danach darf auf geneigten Flächen, auf denen die Gefahr des Abrutschens besteht, nur gearbeitet werden, wenn Maßnahmen gegen das Abrutschen getroffen wurden.

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