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Mit Spaß ins Unternehmerleben

An seine Kindheit kann sich Florian Hauser, Chef der Zimmerei Hauser GmbH & Co. KG in Hopferau, noch gut erinnern: „Unternehmen und Privatleben waren immer eins, das war für mich und meinen Bruder völlig normal.“ Während in vielen Betrieben mit zunehmendem Alter des Nachwuchses sich Sprüche wie „Das gehört später mal alles euch“ häufen, wuchsen die Hauser-Buben mit der Gewissheit auf, jeden für sie passenden Berufsweg einschlagen zu können. Während sich der jüngere Bruder nach einer Schreinerlehre für die Musik entschied, beschloss Florian bereits in der sechsten Klasse, später einmal den Betrieb zu übernehmen.

Ein frühes Ja zum Unternehmertum

„Meine Eltern haben mich nie zur Übernahme gedrängt, auch die traditionell enge Verbindung von Beruf und Privatleben hatte ich auf keinen Fall in negativer Erinnerung“, begründet der 38-Jährige sein frühes „Ja“ zum Unternehmer sein. Was zunächst nach glücklicher Fügung klingt, hat sehr wohl System, wie Seniorunternehmer Wilhelm Hauser betont: „Wir wollten unseren Kindern vorleben, wie viel Spaß und Freude der Job als Unternehmer machen kann.“ Dazu gehörten auch regelmäßige Urlaube in den Bergen zum Skifahren, Wandern oder Radfahren, an die sich Florian auch heute noch gerne erinnert: „Es gab nicht nur den Betrieb, Urlaub und Spaß waren auch wichtig.“ Eine Einstellung, die für den 62-jährigen Seniorchef schon bei der Betriebsgründung 1983 zu den zentralen Fragen zählte: „Jeder muss wissen, was er vom Leben will.“

Wilhelm Hauser wollte mit Leib und Seele Unternehmer sein und gerne auch mehr arbeiten als ein durchschnittlicher Angestellter, dafür – so der Plan – würde er „Richtung 60“ bereits aus dem Betrieb aussteigen. Als Florian nach Realschule, Lehre und Holzbaustudium in Rosenheim sowie der Meisterprüfung im Zimmererhandwerk 2008 in den Familienbetrieb einstieg, hatte er eine klare Perspektive: In etwa zehn Jahren würde er alleine die Verantwortung für den Betrieb und die damals zwölf Mitarbeiter tragen können. Während der Übergabe Ab 2008 agierten Florian und Wilhelm Hauser als schlagkräftige Doppelspitze, die sich fachlich prima ergänzten. „Der Vater mit seiner Erfahrung hat mir und meinen neuen Ideen viel Vertrauen entgegengebracht“, erinnert sich der damalige Juniorchef. Wo es nötig war, bremste der Senior den engagierten Jungunternehmer auch mal, doch gestritten wurde nie, wie Vater Hauser betont:
„Wir haben uns zusammengesetzt und immer eine für den Betrieb vorteilhafte Lösung gefunden.“

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