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Prosit 1900

Wir schreiben das Jahr 1900. München wächst und wächst. Der „Lehmrausch“ ist ausgebrochen. Josef Gloo ist aktiv daran beteiligt. Fleißig kauft und verkauft er Äcker und Ziegeleianwesen und errichtet sich mit seinem eigenen Zuhause selbst ein Denkmal. „Beim Fuchs“ wird der Hof später heißen,
einfach deshalb, weil im Stall außergewöhnlich viele Pferde mit rotbraunem Fell, rotbrauner Mähne und rotbraunem Schweif stehen.

Kreuzgratgewölbe im Viehstall, gebogene Fenster im Wohnhaus und Ornamentik überall zeigen, dass hier ein wohlhabender Bürger lebt, mit Humor, Pioniergeist und Fantasie. „Prosit 1900“: Diese Inschrift auf einem der Dachbalken des Anwesens ist noch heute zu sehen. Doch als die letzten Mieter Ende der 90er Jahre das Anwesen verlassen, entdecken die Nachfahren von Josef Gloo Risse im Gewölbe. Der Dachstuhl von Wohnhaus und Stall weist Feuchtigkeitsschäden auf und dort, wo die Balken seinerzeit nicht stark genug dimensioniert waren, droht das Gebälk nach außen zu driften oder nach unten wegzusacken.

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