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Starke Typen mit sauberem Charakter

Wer jetzt einen Transporter ordert, bekommt es mit einer Flut an frischen Modellen zu tun. Des Rätsels Lösung ist die neue Abgasstufe Euro 6d-Temp: Im Herbst 2018 für Pkw eingeführt, gilt sie seit September ebenfalls für neu homologierte leichte Nutzfahrzeuge. Ab Herbst 2020 wird Euro 6d-Temp dann für sämtliche Transporter-Neuzulassungen verbindlich. Mit WLTP ändern sich zwar nicht die Grenzwerte, aber das Messverfahren: Der WLTP-Zyklus (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) ist anspruchsvoller. Das bedeutet höhere und realistischere Verbrauchs- und CO2-Angaben.

Hinzu kommen weitere Verschärfungen: Die Emissionen werden nicht mehr nur auf dem Prüfstand, sondern auch auf der Straße ermittelt. Dafür steht der Begriff RDE (Real Driving Emissions). Vorgegeben sind Fahrzyklen im Stadt-, Überland- und Autobahnverkehr mit einem Messgerät. Im Vergleich zu Tests auf dem Prüfstand steigen damit die Anforderungen. Deshalb räumt die EU den Herstellern für eine Übergangsfrist eine Überziehung ein. Stickoxide (NOx) dürfen um den Faktor 2,1 Partikel um das 1,5-Fache höher liegen als der offizielle Grenzwert. Das führt auf die Spur des Begriffs Euro 6d-Temp, er enthält das Kürzel von temporär, also zeitweilig. Die nächste Abgasstufe Euro 6d – also ohne Zusatz – steht schon am Horizont: Ab Anfang 2021 müssen die RDE-Werte der NOx- Emissionen näher an den Grenzwerten liegen.

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