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Stationäre Arbeitsplätze lohnen sich

Die steigende Auftragslage im Holzbau setzt die Vorfertigung mehr und mehr unter Druck, die Produktion zu erhöhen. Bisher versuchte man diesem Sachverhalt mit steigender Industrialisierung beizukommen und Elemente über Rollen produktionslinienförmig von Station zu Station weiterzuschieben. Für viele Firmen war dies aber nicht der richtige Ansatz und hätte auch nicht die notwendigen Resultate erzielt. Wie es anders geht, zeigt das Beispiel der Lehner Haus GmbH aus Heidenheim. Dort setzte man bei der Neueinrichtung der ursprünglichen Werkshalle auf stationäre Arbeitsplätze, die (fast) alle Arbeitsschritte der Fertigung an einem Platz vereinen sollen, statt diese weiter aufzuspalten.

Zusammenbau eines Tisches

Maximale Flexibilität: Je nach Länge der Elemente kann der Tisch in beliebig viele und lange Stationen unterteilt werden, dies erlaubt eine parallel optimierte Fertigung. (Foto: Lehner Haus GmbH)

 

Die Lehner Haus GmbH wurde 1963 gegründet und produziert heute mit circa 100 Mitarbeitern etwa ebenso viele Einfamilienhäuser jährlich. Die meisten davon schlüsselfertig, in manchen Jahren auch vermehrt im Objektbau. Das Unternehmen, das ursprünglich als Zimmerei tätig war, stieg früh in den Holzrahmenbau ein und versuchte schon damals, gewisse Prinzipien der Industrie einzuführen.

Ursprünglich in Burgberg, später auch im neuen Werk in Heidenheim, das heute auch den Firmensitz und die gesamte Planung beherbergt. Beide produzieren je etwa die Hälfte des gesamten Bauvolumens.

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