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Umfassender Kulturwandel

Gestiegene Material- und Handwerkerpreise, neue Bauvorschriften und steigende Anforderungen an den Energiestandard haben das Bauen in den letzten Jahren kontinuierlich verteuert – in einem Maß, dass es trotz guter Auftragslage schwieriger wird, gestiegene Kosten an Bauherren weiterzugeben. Eine Möglichkeit, ihre Marktposition in dieser angespannten Situation zu verbessern, liegt für Holzbauunternehmen in der Aktivierung von Kostensenkungspotenzialen durch Steigerung ihrer Effizienz. Auch Xaver A. Haas, Geschäftsführer der Haas Fertigbau GmbH in Falkenberg, ist bei guter Auftragslage mit Preissteigerungen im Baubereich konfrontiert. Hinzu kommt eine Verlängerung der Projektzyklen, die für sein Unternehmen, das an drei Standorten einen Umsatz von 200 Millionen Euro erwirtschaftet, einen erhöhten Aufwand und weitere Zusatzkosten bedeutet. An die Kunden möchte Haas diese Kostensteigerungen nicht weitergeben.

Deshalb versucht er, sie in allen Firmenbereichen durch eine Erhöhung der Effizienz abzufedern. Einen besonders großen Schritt in diese Richtung hat das Unternehmen 2018 gemacht, als es seine komplette Wandelementfertigung automatisierte. Haas erklärt hierzu: „Seither produzieren wir mit einem Stamm von 62 Mitarbeitern in zwei Schichten eine Stückzahl an Wandelementen, für die wir nach der alten Produktionsweise etwa 100 Mitarbeiter in einem Dreischichtmodell benötigt hätten.“

Holzrahmenbauweise eines modernen Hauses

Gefertigt in Holzrahmenbauweise (Foto: Haas Fertigbau)

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