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Ausgabe 11.2021 Unternehmensführung

Vorfertigung im Fokus

Der Mangel an Wohnraum gehört für die Briten seit etlichen Jahren zum Lebensalltag. Um ihn zu beseitigen, steigern Politik und Bauwirtschaft Jahr für Jahr den Anteil an vorgefertigten Bauteilen. Seit acht bis zehn Jahren profitiert davon auch der Holzbau, der aktuell bei den Wohnhäusern den beachtlichen Marktanteil von rund 33 Prozent hat. Um an diesem Prozess teilzuhaben, ist eine Umstellung auf moderne Fertigungsmethoden erforderlich. Denn auch beim EU-Aussteiger Großbritannien fehlen zahlreiche Fachkräfte.

Von den in Holzrahmenbauweise hergestellten Gebäuden werden etwa 83 Prozent in Schottland gebaut, knapp 31 Prozent entfallen auf Wales, knapp 23 Prozent auf England und gut 17 Prozent auf Irland. Momentan hat sich die britische Regierung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis Mitte der 2020er-Jahre sollen jährlich 300000 Häuser gebaut werden, was auch im Holzbau zu deutlich steigenden Auftragszahlen führen dürfte. Doch um diese Vorgabe erfüllen zu können, ist eine Umstellung auf moderne Produktionsmethoden erforderlich.

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