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Fermacell Holzbautage 2017

Auch im fünften Jahr voll ausgebucht: Rund 90 Teilnehmer kamen zu den fermacell Holzbautagen 2017 (Foto: Fermacell)

Zur fünften Auflage der Fermacell Holzbautage kamen rund 90 Teilnehmer. Im Mittelpunkt standen diesmal Estrich und Brandschutz im Holzbau sowie neue Erkenntnisse zu VOCs.

„Die Chance der Holzbauweise ist“, so Zimmerermeister Daniel Friedrichsen von der LiWooD Holzmodulbau AG, „in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Wohnraum zu schaffen.“; hier mit Heinrich Rohlfs, Leiter Produkte und Systeme (links) (Foto: Fermacell)

 

Die Bauwirtschaft boomt, die Auftragsbücher sind voll. Gleichzeitig fehlt es insbesondere in Großstädten an Wohnraum. „Die Chance der Holzbauweise ist“, bestätigte Zimmerermeister Daniel Friedrichsen von der LiWooD Holzmodulbau AG, der die Planung und Realisierung von modular konstruierten, mehrgeschossigen Gebäuden vorstellte, „in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Wohnraum zu schaffen. Bis zu 60% beträgt die Bauzeitersparnis gegenüber konventionellem Bauen“, schätzte Daniel Friedrichsen.

Wichtige Komponente im Konzept ist die Verwendung von Trockenestrich. „Trockenestrich verkürzt die Bauzeit erheblich und erspart viele Nacharbeiten“, so das Resümee des Zimmerermeisters.

Dipl.-Ing. Markus Möllenbeck, Fermacell GmbH, zeigte Möglichkeiten und neue Lösungen für den Holzbau auf, die sich aus der Neufassung der DIN 4102-4 ergeben (Foto: Fermacell)
Dr.-Ing. Michael Merk, Fire & Timber. ING, München (Foto: Fermacell)

Brandschutz im Holzbau

Dipl.-Ing. Markus Möllenbeck, Fermacell GmbH, zeigte Möglichkeiten und neue Lösungen für den Holzbau auf, die sich aus der Neufassung der DIN 4102-4 ergeben und kam zu dem Schluss, dass das Arbeitsdokument und die kommende Entwurfsfassung zum A1 Dokument viele neue Möglichkeiten und Zulassungen bieten.

Die Erfahrungen eines Brandschutzingenieurs zu Nachweisen bei Abweichungen von den Bauordnungen aufgrund spezieller räumlicher und gestalterischer Gründe lieferte der Vortrag von Dr.-Ing. Michael Merk, Technische Universität München. Sein Fazit: „Es geht nicht nur nach Bauordnung. Je höher wir werden, umso weniger schaffen wir es ohne Abweichung.“

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