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Dachöffnung mit Überraschungen

Wenn, wie im vorliegenden Fall, eine bauphysikalisch komplexe Konstruktion, Ausführungsmängel und nachträgliche Umbauten zusammentreffen, ist ein Schaden fast vorprogrammiert.

Der Kindergarten im vorliegenden Fall wurde im Jahr 2002 als Holzrahmenbau in Fertigbauweise errichtet. Der Dachaufbau wurde – wie zur damaligen Zeit immer noch recht verbreitet – nach außen hin nicht diffusionsoffen ausgebildet.

Auf der Außenseite kam eine relativ dichte Unterdeckbahn (sd-Wert ≈ 20 m) und auf der Innenseite eine feuchtevariable Dampfbremse zum Einsatz. Die Folienstöße waren in der Regel nicht abgeklebt oder anderweitig miteinander verbunden. Hierbei ist zu erwähnen, dass durch die Nutzung als Kindergarten im Winter in der Regel hohe Raumtemperaturen in Verbindung mit hohen
relativen Luftfeuchten vorherrschen. Auf die südliche Dachfläche wurde zudem durch den Bauherrn
nachträglich eine Photovoltaikanlage aufgebracht.

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