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Die Form folgt der Schüttung

Sondershausen hat eine neue Salzlagerhalle. 16 000 Tonnen Streusalz kommen darin unter. Die Architekten fanden eine volumeneffiziente Form, die Tragwerksplaner eine materialeffiziente Dachkonstruktion.

Der Bergbau hat im thüringischen Sondershausen eine über 100-jährige Tradition. An diesem Standort war der Hauptsitz des Kalikombinates der DDR angesiedelt. Bis zur Schließung im Jahr 1991 hat man hier Kalisalz gefördert. Vier Jahre später wurde die Glückauf Sondershausen
Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft (GSES mbH) gegründet, die seit 2004 auch Steinsalz
abbaut.

Aktuell werden etwa 240 000 Tonnen im Jahr gefördert. Der größte Teil davon findet als Streusalz Verwendung. Im Laufe der vergangenen Jahre hat das Unternehmen kontinuierlich
investiert, so etwa in den Bau einer Salzlagerhalle auf dem Gelände am Schacht I. Seit Ende 2016 ist sie in Betrieb und dient als Sicherheit und Puffer, wenn es über einen längeren Zeitraum einen größeren Bedarf an Streusalz gibt.

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