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Hier geht die Post ab

Kultur statt Ungeziefer: Um die ehemalige Posthalterei zu retten, erlaubte das Denkmalamt die Sanierung der kaputten Decken mit einem Holz-Beton-Verbundsystem.

Nach Jahren des Verfalls der ehemaligen Posthalterei in Wittlich hat das Büro Berdi Architekten das Denkmal saniert und die maroden Holzbalkendecken mit dem Holz-Beton-Verbundsystem der Elascon GmbH ertüchtigt. In jungen Jahren hatte das Gebäude mit dem hohen Mansarddach, den über 12 m langen Binderbalken, Stuckdecken und den geschnitzten Innentüren zunächst als Stützpunkt auf der Thurn-und-Taxis-Postroute gedient.

1973 verlieh der Einbau einer Schaufensterpassage dem Erdgeschoss eine völlig neue Struktur und zerstörte dabei den historischen Viaduktkeller und die Stuckdecken in dieser Ebene. Nach dem Auszug des letzten Nutzers stand das Baudenkmal leer. In den Balken der nun leeren
Wohngeschosse nistete sich der Gescheckte Nagekäfer ein und fraß sich durch die Auflager hindurch. In die Dachkonstruktion zog der Hausbock. Zudem machten sich Pilze breit, sodass das ehemalige Schmuckstück von innen heraus vermoderte.

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