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Sicherheit auf allen Stufen

Die Vorgaben der EN 131-1+2+3 verpflichten Handwerksunternehmen seit Anfang 2018 zu neuen Sicherheitskonzepten für die Nutzung von Leitern. Auf welche Änderungen müssen Anwender nun achten?

Wer Arbeiten über Bodenhöhe verrichtet, setzt sich tendenziell einem erhöhten Unfallrisiko aus. Laut einer Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wurden allein in Deutschland von Januar 2009 bis Dezember 2016 insgesamt 423 tödliche Arbeitsunfälle durch Abstürze gemeldet. In 59 Fällen stehen diese Unfälle in direktem Zusammenhang mit dem Gebrauch von Leitern und Tritten.

Vor diesem Hintergrund ist es unerlässlich, das Unfallrisiko konsequent zu verringern. Eine Forderung, der der europäische Normenausschuss jetzt nachgekommen ist. Die Normen EN 131-1+2 legen neue Konstruktionsund Prüfanforderungen fest, damit Leitern in Industrie- und Handwerksunternehmen anspruchsvolle Kriterien für Standsicherheit und Belastbarkeit erfüllen. Die Neuregelung ist zum 1. Januar 2018 europaweit in Kraft getreten und seit 1. September 2018 um die Norm 131-3 ergänzt worden. Diese befasst sich mit der Kennzeichnung der Leitern.

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