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Die Teilnehmer am Wettbewerb „Urban Adaption“ sollen ein innovatives modulares Holzdesign für ein öffentliches Gebäude oder ein Bausystem entwickeln (Foto: Metsä Wood)

Gebäude sind statisch. Sie dienen dem Zweck, für den sie entworfen wurden. Aber wenn Städte wachsen, wird dies zu einem Problem. Der Wettbewerb „Urban Adaption“ fordert Architekten und Studenten heraus, einen Weg zu finden, Mehrzweckgebäude zu schaffen, die sich an die sich ändernden Anforderungen städtischer Gemeinden anpassen können.

Die Anforderungen an ein Gebäude können sich während der Lebensdauer des Gebäudes aufgrund demografischer, kultureller oder politischer Veränderungen dramatisch ändern. Eine Gemeinde könnte weniger Bürofläche und dafür mehr Kindergärten benötigen. Oder umgekehrt. Neben der Anpassungsfähigkeit muss der Städtebau effizienter und umweltfreundlicher werden.  Das Baugewerbe verursacht über 30 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen, Holz jedoch bewirkt das Gegenteil, es speichert Kohlenstoff. Holzwerkstoffe sind wettbewerbsfähig, da sie schnelles Bauen mit vorgefertigten Elementen und Modulen ermöglichen.  Diese Elemente sind flexibel und erlauben anpassungsfähige Designs.

Innovativ modulares Holzdesign

„Eine Holzstruktur lässt sich leicht an verschiedene Situationen anpassen. Holz ist anpassungsfähig: Mit Holz kann leicht gebaut werden, es lässt sich jedoch auch leicht abbauen und entsprechend den sich ändernden Ansprüchen wiederaufbauen“, sagt Rahel Belatchew, eine schwedische Architektin und ein Jurymitglied des Wettbewerbs.

Der Wettbewerb wird von Metsä Group, der Aalto Universität und dem finnischen Umweltministerium organisiert. Die Teilnehmer werden gebeten, ein zentral gelegenes leeres Grundstück in einem Stadtgebiet auszuwählen und ein innovatives modulares Holzdesign für ein öffentliches Gebäude oder ein Bausystem zu entwickeln, das sich leicht an die sich ändernden Ansprüche der Gemeinde anpassen lässt. Neben visuellen und funktionalen Kriterien müssen die Designs (1.) Anpassungsfähigkeit, (2.) Modularität und (3.) Nachhaltigkeit aufweisen.

Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 31. Dezember 2020 um 24:00 Uhr MEZ. Keine Vorregistrierung erforderlich. Der erste Preis des Wettbewerbs beträgt 15 000 Euro und der zweite Preis 5000 Euro.

Die Jury

Die Jurymitglieder sind Andrew Scott, Professor für Architektur und Städtebau am Massachusetts Institute of Technology, Rahel Belatchew, Chefarchitektin und Gründerin von Belatchew Arkitekter, Schweden und Minna Riska, Architektin und Partnerin bei MDH Arkitekter, Norwegen. Die Gewinner werden im Februar 2021 bekannt gegeben.

„Holzwerkstoffe ermöglichen eine Bauweise, die sowohl effizient als auch umweltfreundlich ist. Ich freue mich auf neue innovative Designs, die den gesamten Lebenszyklus berücksichtigen“, sagt Ilkka Hämälä, President und CEO von Metsä Group.

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