Werbung
Hans Korte; Alexander Bonde

DBU-Geschäftsführer Alexander Bonde (rechts) überreicht Hans Korte, Innovationsberater im Auftrag der Beck Fastener Group, die Förderungsbewilligung (Foto: Dr. Hans Korte Innovationsberatung)

Im Herbst 2017 brachte die BECK Fastener Group die magazinierten Ligno-Loc Holznägel auf den Markt. Laut Hersteller verursacht der Holznagel in der Herstellung 75 Prozent weniger Treibhausgase als ein technisch vergleichbarer Stahlnagel. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert nun die weitere Entwicklung des verdichteten und harzinfiltrierten Holznagels mit insgesamt 276 000 Euro. Das Bewilligungsschreiben hat DBU-Geschäftsführer Alexander Bonde am 6. Mai dem Innovationsberater und Antragssteller Hans Korte in Wismar übergeben.

Wissenschaftler forschen an umweltfreundlicherer Zusammensetzung der Holznägel

Gemeinsam mit dem Institut für Holzwissenschaften an der Universität Hamburg wird nun an einer noch umweltfreundlicheren Zusammensetzung der Holznägel gearbeitet und ihre Eigenschaften in der Verarbeitung näher erforscht. Wie verhalten sie sich etwa auf Dauer bei Frost oder unter langanhaltenden Vibrationen? Die Antworten sollen neue Anwendungsfelder der Holznägel, beispielsweise im ökologischen Holzbau, in der Palettenproduktion sowie im Forst-, Garten- und Landschaftsbau eröffnen.

„Eine umweltfreundlichere Zusammensetzung der Holznägel und breitere Anwendung haben das Potenzial, den Rohstoffverbrauch zu senken und damit negative Umweltauswirkungen zu verringern“, sagte Alexander Bonde. So würden allein für eine Europalette 78 Stahlnägel mit einem Gewicht von einem halben Kilo benötigt. Bei jährlich rund 400 Millionen gefertigten Paletten kämen dabei rund 200 000 Tonnen Stahl zum Einsatz. Holznägel werden energiesparender hergestellt, sind leichter und sparen weitere Rohstoffe, z.B. bei Transportverpackungen, ein.

Verwandte Beiträge