Werbung
Werbung
Houseboat Rubner

Das markante „Houseboat“ von Architekt Lucio Micheletti (Fotos: Rubner Haus/Alberto Franceschi Photography)

Ein neuer und noch ungewohnter Anblick in Kiens im Südtiroler Pustertal: Mitte Mai 2022 ist hier das markant blaue „Houseboat“-Projekt vor Anker gegangen, das der Architekt Lucio Micheletti für die Milano Design Week 2021 konzipiert hat. Rubner Haus zeichnet für die Realisierung des Holzgebäudes in nachhaltiger Bauweise verantwortlich.

In den Innenräumen des „Houseboat“ schaffen die Möbelstücke und Accessoires der Partner von Rubner Haus eine wohnliche Atmosphäre, der Außenbereich ist mit Produkten von Roda und KE Outdoor Design ausgestattet. So werden die Besucher bei der Auswahl von Oberflächen, Einrichtung und Ausstattung für ihr persönliches Holzbauprojekt praktisch unterstützt. „Es scheint, dass das Objekt mit seinen zwei Ebenen in ständiger Kommunikation mit der Außenwelt neue und zukünftige Anforderungen des Wohnens repräsentiert, die heute mehr denn je auf der Suche nach einem Dialog zwischen Außen und Innen sowie zwischen Intimität und gleichzeitigem Teilen mit dem Umfeld sind“, fasst Martin Oberhofer, CEO Rubner Haus, zusammen.

Boathouse Rubner

Die Installation kommuniziert die Idee, dass weniger auch mehr sein kann – einerseits eine Hommage ans Meer, andererseits auch ein Leitfaden für das Leben in harmonischem Einklang mit der Natur

Nachhaltige Nachnutzung

In diesem Sinne ist es nur konsequent, dass die Installation nach ihrem Auftritt auf der Milano Design Week im Sinne der Nachhaltigkeit als Ausstellungsraum für zukünftige Wohnformen genutzt wird. Rubner Haus hat sich dazu entschieden, in Zukunft nicht „nur“ Häuser zu realisieren, sondern echte Lebensräume zu schaffen. Das Unternehmen will direkter Ansprechpartner für die Umsetzung ausgeglichener Wohnkonzepte im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Designanspruch sein – Rubner Haus kooperiert in diesem Bereich eng mit ausgewählten italienischen Einrichtungsspezialisten und -partnern.

Einer dieser Spezialisten ist GKN Hydrogen, ein Pionierunternehmen für die Konzeption und Installation dezentraler und emissionsfreier Energieversorgungssysteme. Im Zuge der „Houseboat“-Nachnutzung in Kiens wurde die europaweit erste alltagstaugliche Versorgung mit nachhaltiger Wasserstoffenergie realisiert.

„Sonne, Wind und Wasser liefern bereits heute saubere Energie – aber sie könnten noch viel mehr zu unserem alltäglichen Leben beisteuern“, erklärt Matthias Innerbichler, Senior Director Hydrogen Systems, „Die sauber produzierte Energie ist leider nicht immer verfügbar, wenn wir sie brauchen. Die Lösung dieses Problems liegt in der Lagerung. An dieser Stelle kommen unsere Speichersysteme ins Spiel, die Energie aus erneuerbaren Quellen in Wasserstoff umwandeln, der in Metallpulver gespeichert wird. Auf diese Weise schaffen wir eine außergewöhnlich stabile Lösung, die den Wasserstoff zur späteren Strom- und Wärmeerzeugung bei Bedarf wieder einsatzbereit macht.“

Wasserstoff-Speicher

Beim Projekt „Houseboat“ versorgt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Objekts das integrierte HY2MINI-Speichersystem von GKN Hydrogen mit nachhaltiger und grüner Energie, die durch Elektrolyse in reinen Wasserstoff umgewandelt wird. Die Wasserstoffmoleküle strömen dann in das Herzstück, den Speichertank, wo sie mit dem Metallgitter verschmelzen und das sogenannte Metallhydrid erzeugen. Das ist – auch für mehrere Jahrzehnte – der sicherste und stabilste Speicher für Wasserstoff. Bei Bedarf lässt sich der Wasserstoff aus dieser Form der Speicherung wieder lösen und in Energie umwandeln. Auf diese Weise produziert das Speichersystem ausreichend Strom und Wärme, um zu jeder Jahreszeit die Autarkie des „Houseboat“ von externen Energiequellen (auch bei längeren Schlechtwetterperioden) zu gewährleisten.

Houseboat Rubner

Rubner Haus zeichnet für die Realisierung des Holzgebäudes in nachhaltiger Bauweise verantwortlich

Zusatznutzen

Die Tatsache, stets ausreichend saubere Energie zur Verfügung zu haben, hat bei Rubner Haus weitere Nutzungsideen aufkommen lassen. Konkret wurden Projekte zur nachhaltigen Mobilität umgesetzt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen in Zukunft kostenlos Elektrofahrräder zur Verfügung, die sie auf dem Weg zur Arbeit oder auch in ihrer Freizeit nutzen können.

Verwandte Beiträge