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Bergstation der Rigi in Goldau

Nach vier Wochen Bauzeit stand die Bergstation der Rigi in Goldau (Foto: PREFA | Croce & Wir)

„Ich bin in diesem Dorf aufgewachsen“, sagte Brigitte Wullschleger, Architektin der Tal- und Bergstation der Rigi in Goldau. Diese Verbundenheit hat das Projekt zu einem ganz besonderen Auftrag für die Schweizer Architektin gemacht. „Bei der Erneuerung der Rigi-Scheidegg-Bahn sollten die geplanten Stationen eine eigenständige Form erhalten und sich doch in den Ort einpassen. Es sollte etwas Spezielles sein und gleichzeitig in die Bergwelt gehören“, so die Architektin weiter. „Wie gestalten wir die Hülle für das technische Element an diesem Ort?“, war die Kernfrage für Wullschleger. So hat die Architektin gemeinsam mit ihrem Team eine besondere Charakteristik herausgearbeitet und eine Kombination aus Holz, Aluminium und Beton geschaffen.

Bergstation der Rigi in Goldau

Die Architektin verwendete zum Bau der Bergstation Dachrauten von Prefa (Foto: PREFA | Croce & Wir)

Beim Bau der der Tal- und Bergstation kamen Dachrauten in der Größe 44 x 44 cm von Prefa zum Einsatz. Ein Vorteil war, dass Dach und Wand aus demselben Material gefertigt werden konnten und der Übergang vom Holz zur Raute exakt funktionierte. Wichtig war bei diesem Projekt die Biegsamkeit des Materials: „Der Knick im Dach war dank des Materials leicht machbar“, sagte Tony Ulrich, dessen Spenglerei für die Umsetzung des Projekts verantwortlich war. Besondere Sorgfalt war beim Ausmessen gefragt. „Wir haben alles genau gemessen und am Holz angezeichnet, damit am Ende alles perfekt passt“, so Ulrich. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter hat er die Bahnstation in nur vier Wochen Arbeitszeit fertiggestellt. „Wir haben in dieser Zeit auf dem Berg gelebt. Das war etwas Neues. Das erlebt man nicht immer“, erklärte Ulrich.

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