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Lager- und Logistikhalle; Gumpp & Maier

Die neue Lager- und Logistikhalle von Gumpp & Maier auf dem Firmengelände in Binswangen – natürlich aus Holz (Foto: mikado)

Gumpp & Maier investiert in den Standort Binswangen. Das Holzbaubauunternehmen hat sein Firmengelände seit 2018 um zusätzliche Büroräume, überdachte Lagerflächen und eine Lager- und Logistikhalle erweitert. Auch eine automatisierte Fertigungslinie ist entstanden. Mit einer Eröffnungsfeier am 24. Mai 2019 wurden die Neubauten nun offiziell eingeweiht. Die Firmeninhaber Alexander Gumpp und Josef Maier begrüßten über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

Josef Maier; Alexander Gumpp; Leo Schrell

Landrat Leo Schrell (r.) überreichte den Firmeninhabern Josef Maier (l.) und Alexander Gumpp (M.) zur Einweihungsfeier eine Skulptur (Foto: mikado)

Holzbau „fürs Auge“

Binswangens Bürgermeister Anton Winkler beglückwünschte das Unternehmen in seiner Festrede für die gelungenen Baumaßnahmen und fügte hinzu, dass mit der neue Lager- und Logistikhalle aus Holz „etwas fürs Auge geschaffen wurde“. Auch Landrat Leo Schrell richtete seine Glückwünsche aus und dankte den beiden Firmeninhabern unter anderem für die Schaffung von Arbeitsplätzen in den letzten Jahren. Peter Aicher, Präsident des Landesinnungsverbands des bayerischen Zimmererhandwerks und Vorsitzender von Holzbau Deutschland, hob besonders das Engagement des Unternehmens für den Holzbau hervor. Alexander Gumpp und Josef Maier warfen einen Blick zurück und zeigten sich stolz aufgrund der Entwicklung der vergangenen Jahre: „Seit 2004 konnten wir uns kontinuierlich steigern. Wir sind mit 20 Mitarbeitern gestartet, heute haben wir über 100“, sagte Alexander Gumpp.  „Wir haben jetzt eine Fertigungsanlage, die in Europa mit die modernste ihrer Art ist“, betonte Josef Maier. „Mit der Anlage können wir die Produktionskapazitäten innerhalb der nächsten Jahre verdoppeln.“

Stefan Winter; Gastvortrag; Gumpp & Maier

Klimawandel war das Thema von Stefan Winter von der Technischen Universität München (Foto: mikado)

Stefan Winter von der Technischen Universität München widmete sich abschließend in seinem Gastvortrag dem Thema Klimawandel. Laut Winter gehen rund 40 Prozent der Treibhausgas-Emissionen von der gebauten Umwelt aus, in der zudem 40-50 Prozent des weltweiten Rohstoffverbrauchs stecken. Deshalb sei es künftig wichtig auf nachhaltige Rohstoffe zu setzen, um den Klimaschutz voranzutreiben und den Verbrauch endlicher Rohstoffe zu reduzieren. Der Holzbau könne dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

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