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Holzbau Deutschland Lagebericht 2021

Zahlen, Fakten und Prognosen zur Markt- und Konjunkturentwicklung im Zimmerer- und Holzbaugewerbe hat Holzbau Deutschland in seinem Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2021 veröffentlicht (Foto: Pixabay)

Im vergangenen Jahr ist die Holzbaubranche in Deutschland weiter gewachsen. Und das trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen sowie der angespannten Lage bei der Rohstoffverfügbarkeit. Der Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2021 von Holzbau Deutschland bietet weitere Zahlen und Fakten.

Erstmals hat die Holzbauquote die 20-Prozent-Marke überschritten. Diese und weitere Informationen, Fakten und Prognosen zur Branchenstruktur, zur Markt- und Konjunkturentwicklung, zur betriebswirtschaftlichen Lage und Finanzierung sowie zur Ausbildung und Karriere im Zimmerer- und Holzbaugewerbe hat Holzbau Deutschland in seinem Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2021 veröffentlicht. Er steht auf der Website des Verbandes im Handlungsfeld Betriebswirtschaft zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Der Holzbau stellt eine wichtige Säule auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität dar. Damit er seiner Aufgabe gerecht werden kann, muss der Rohstoff Holz ausreichend und zu adäquaten Preisen verfügbar sein. Holzbau Deutschland fordert daher, Holzexporte kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob Länder, in die exportiert wird, die gleichen Nachhaltigkeitskriterien einhalten, wie sie hierzulande gelten. Ferner sollten regionale Wertschöpfungsketten ausgebaut und die Einschlagbeschränkungen nach dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz aufgehoben werden. Ein weiterer Baustein für eine bessere Holzverfügbarkeit liegt im verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Bauen. Es gilt, den regionalen Holzvorrat bestmöglich zu nutzen und auch durch klimatische Einflüsse oder den Borkenkäfer betroffenes Holz einzusetzen. Kalamitätsholz besitzt konstruktiv die gleiche Qualität wie herkömmliches Schnittholz und kann daher ohne Einschränkungen im nicht sichtbaren Bereich verbaut werden.

Der Klimaschutz und das Schaffen neuen Wohnraums sind zwei der drängendsten gesellschaftspolitischen Aufgabenstellungen unserer Zeit. In diesem Zusammenhang rückt der Holzbau immer mehr in den Fokus u.a. auch der Wissenschaft. Erst kürzlich hat der Klima- und Meeresforscher Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, in einem Gastkommentar des Nachrichtenmagazins Der Spiegel auf die Bedeutung des Holzbaus als Kohlenstoffspeicher hingewiesen.

Vor dem Hintergrund des knapper werdenden Baulands gewinnt das Bauen im Bestand an Bedeutung. Aufgrund seiner konstruktiven Vorteile ist der Holzbau bestens geeignet für Nachverdichtungen, Aufstockungen und der energetischen Modernisierung bestehender Gebäude.

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