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mikadoplus Leitlinien FVHF

Das neue mikadoplus bietet den am Bau beteiligten Planern, Handwerkern und Sachverständigen eine kompakte Zusammenfassung der praxisnahen FVHF-Handlungsleitfäden (Foto: Weka Fachmedien GmbH)

Sechs Leitlinien des Fachverbandes vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. zu Planung, Ausführungsqualität, Schall- und Brandschutz sowie zu Gerüstbau und Wärmebrücken schließen die Lücke zwischen bauaufsichtlichen Regeln, Normen und ihrer baupraktischen Anwendung. Im aktuellen mikadoplus bieten wir eine kompakte Übersicht der wichtigsten Inhalte.

Die Leitlinien präzisieren, interpretieren und erweitern vorhandene technische Regeln zur Bauart der vorgehängten hinterlüfteten Fassade, stellen sie verständlicher dar, erleichtern ihre Anwendung und dienen dem Abstimmungs- und Planungsprozess sowie der fachgerechten Montage. Die Leitlinien wurden vom Fachverband vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF) in Zusammenarbeit z.B. mit dem Deutschen Institut für Normung, der Gerüstbauinnung oder der ITA Ingenieurgesellschaft für technische Akustik mbH erarbeitet und bieten den am Bau beteiligten Planern, Verarbeitern, Sachverständigen und Herstellern einen praxisnahen Handlungsleitfaden, um unklare bautechnische Belange zu lösen.

Planung und Beurteilung der Qualität

Wie eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) fachgerecht geplant und gebaut wird, erläutert die Leitlinie „VHF Planung und Ausführung“. Wie alle sechs Leitlinien hat sie einen empfehlenden Charakter, basiert auf dem deutschen Baurecht und gilt für die Planung, Bemessung, Konstruktion und Ausführung von vertikalen, geneigten und horizontalen vorgehängten hinterlüfteten Fassaden mit Bekleidungen auf Metall- und Holzunterkonstruktionen.

Wie sich die Qualität beurteilen lässt und welche Toleranzen zulässig sind, beschreibt die Leitlinie „VHF Beurteilung der Qualität“. Sie berücksichtigt auch, dass es sich bei der VHF um eine unter Baustellenbedingungen handwerklich erstellte Bauleistung handelt.

Schall- und Brandschutz

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden tragen als Vorsatzschale auch zur Verbesserung des Schallschutzes bei. Die Leitlinie „VHF Schall“ zeigt die Vorteile der VHF in Bezug zum Schallschutz auf. Jede Einzelkomponente – vom Verankerungsgrund über Unterkonstruktion, Dämmung und Hinterlüftungsraum bis zur Bekleidung, Befestigung und zum Fugenanteil – kann die schalltechnische Wirkung beeinflussen und sollte in der Planung berücksichtigt werden.

Auch der Brandschutz spielt bei der Planung und Ausführung von VHF eine bedeutende Rolle. Wie mit vertikalen und horizontalen Brandsperren sichere Fassadenkonstruktionen erstellt werden, erläutert die-Leitlinie „VHF Brandschutz“.

Wärmebrücken und Gerüste

Den Einfluss von Wärmebrücken von VHF in ihrer wärmetechnischen Wirkung dokumentierte der FVHF zusammen mit dem Bundesamt für Energie (BFE), der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) und dem Schweizerischen Fachverband für hinterlüftete Fassaden (SFHF) schon 1998. Die „Richtlinie zur Bestimmung der wärmetechnischen Einflüsse von Wärmebrücken bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden“ genannte Fachpublikation beschreibt noch heute alle wesentlichen Zusammenhänge und wichtigen Ansätze zu diesem Thema.

Schließlich ergänzt die Leitlinie „VHF Gerüste“ den Reigen an technischen Druckschriften des FVHF und gibt Hinweise zur sicheren Planung und Ausschreibung sowie zur fachgerechten Ausführung und Verankerung von Regelkonstruktionen für Gerüste bei VHF-Arbeiten.

Sechs Leitlinien hat der Fachverband vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. zu Planung, Ausführungsqualität, Schall- und Brandschutz sowie zu Gerüstbau und Wärmebrücken veröffentlicht. Das aktuelle mikadoplus bietet den am Bau beteiligten Planern, Handwerkern und Sachverständigen eine kompakte Zusammenfassung der praxisnahen FVHF-Handlungsleitfäden. mikadoplus erscheint vierteljährlich und ist im mikado-Abo enthalten. Den Abo-Service erreichen Sie per Mail an abo@weka-fachmedien.de.

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