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mikadoplus 04.21

Das aktuelle mikadoplus widmet sich dem Thema „Betriebliche Steuerungsinstrumente“ (Foto: mikado)

So mancher Auftrag kommt vielversprechend und profitabel daher. Aber wer nicht genau hinschaut, präzise plant und klar kalkuliert, zahlt am Ende schnell drauf. Im aktuellen mikadoplus „Mit Transparenz zum Erfolg“ steht, wie Planungsprozesse gegliedert, strukturiert und effektiv organisiert werden.

Wenn Sie nachhaltig Gewinn erwirtschaften wollen kommt es entscheidend auf eine präzise Planung an. Aber eine Unternehmensplanung ist selbst bei Klein- und Mittelunternehmen ein sehr komplexer und zeitaufwendiger Prozess. Eine „Totalplanung“ (also alle Abläufe und Tätigkeiten eines Unternehmens von der Gründung bis zur Liquidation) erweist sich in der Praxis schlichtweg als unrealistisch und unpraktikabel. Im aktuellen mikadoplus „Mit Transparenz zum Erfolg“ steht, wie Planungsprozesse gegliedert, strukturiert und effektiv organisiert werden.

Klare Kalkulation entscheidet

Aus der Planung leiten sich die konkreten Maßnahmen ab. Diese Maßnahmen hängen wiederum entscheidend vom Budget ab. Zimmerei- und Holzbaubetriebe sollten die Budgetierung als Bestandteil der gewinnorientierten Planung auffassen. Die Budgetplanung gibt die Einhaltung eines Ausgabenrahmens, Erzielung einer Mindesteinnahme oder die Erwirtschaftung eines Mindestdeckungsbeitrags vor. Es kommt also darauf an, klar und transparent zu kalkulieren.

Schauen Sie sich Ihre Angebotsbereiche genau an und ziehen Sie die richtigen Schlüsse. Unser Autor Marcus Mathissen, betriebswirtschaftlicher Berater bei Holzbau Baden-Württemberg, zeigt, dass sich manche Leistungen erst auf den zweiten Blick lohnen. Sie können nämlich erheblich zur Deckung der fixen Kosten beitragen. Er erläutert am Beispiel der Leistungsposition „Treppen“, wie Sie über den Deckungsbeitrag das Betriebsergebnis nennenswert wachsen lassen können.

Soll-/Ist-Vergleiche

Um ein lukratives Ergebnis zu erwirtschaften, braucht es eine Arbeitskalkulation mit Struktur. Dabei immer im Blick: die Einzelkosten der Teilleistung, z.B. Materialkosten, Lohnkosten, Gerätekosten und Nachunternehmerkosten. Mithilfe einer Ergebnishochrechnung lässt sich auch die Erlösseite überwachen, nämlich anhand der Veränderungen des Gesamtverkaufspreises (voraussichtliche Abrechnungssumme). Darüber hinaus wird eine Kontrolle der außervertraglichen Leistungen (Nachträge) erreicht.

Soll-/Ist-Vergleiche ermöglichen durch den Vergleich zweier Werte eine Abweichungsanalyse. Damit stellt der Soll-/Ist-Vergleich ein wesentliches Steuerungsinstrument dar, das frühzeitig in den Baustellenprozess eingreift, um negativen Abweichungen rechtzeitig entgegenzuwirken. Bei Projekten mit einer mehrmonatigen Bauzeit empfiehlt sich ein monatlicher Soll-/Ist-Vergleich. Dafür müssen z.B. die Einzelkosten der Teilleistung (Kostenarten) im Rechnungswesen ebenso strukturiert sein wie in der Projektdarstellung. Beispiele dafür finden Abonnenten im beiliegenden mikadoplus „Mit Transparenz zum Erfolg“.

mikadoplus erscheint vierteljährlich und ist im mikado-Abo enthalten. Den Abo-Service erreichen Sie unter
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