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mikadoplus Schallschutz Teil 2

Im mikadoplus „Schallschutz Teil 2“, welches der Septemberausgabe 2020 von mikado beiliegt, ist der Fokus auf die Massivholzbauweise gerichtet (Foto: mikado)

Im zweiten Teil zum Thema Schallschutz liegt der Fokus in der aktuellen mikadoplus-Ausgabe auf Massivholzbauteilen als Decken und flankierende Bauteile. Zusammenhänge und neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden ausführlich dargelegt. Das Heft liegt der Septemberausgabe 2020 von mikado bei.

Die Zusammenhänge zwischen Holzbau und Schallschutz waren oftmals zum Teil schwer verständlich und auch wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Selbst die Höhe der Anforderungen war und ist immer wieder Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Nachdem im mikadoplus „Schallschutz Teil 1“ (02.20) die Balkenlagen und ihr Übertragungsverhalten hinsichtlich Trittschall beleuchtet wurden, liegt in der vorliegenden Ausgabe der Fokus auf der Massivholzbauweise.

Überraschende Effekte

Auch diese Bauweise hat bauarttypische Besonderheiten, die bei der bauakustischen Beurteilung berücksichtigt werden müssen. Nicht alle Konstruktionsregeln, die für Balkenlagen gültig sind, können hier eins zu eins angewandt werden. Teils überraschende Effekte führen für bewährte Verbesserungsansätze zu gegenteiligen Effekten.

Die Massivholzbauweise erfreut sich starken Zuspruchs und überzeugt durch große Tragfähigkeit bei gleichzeitig geringer Masse. Die geringe Masse führt aber zu akustischem Verhalten, welches nicht zu vergleichen ist mit mineralisch massiven Bauteilen. Insofern ist die Namensgebung „Massivholz“ im akustischen Sinne eher irreführend. Zwar haben Massivholzbauteile eine günstige innere Dämpfung, aber ihre Masse ist dennoch gering. Besonders bei der bauakustischen Bemessung ist zu beachten, dass bisher kein umfassendes bauaufsichtlich eingeführtes Rechenverfahren zu Verfügung steht (speziell im Luftschallbereich).

Enge Abstimmung mit Tragwerksplanung

Während trennende Bauteile mit schweren Schüttungen und Vorsatzschalen verbessert werden können, gilt es ein besonderes Augenmerk auf flankierende Massivholzbauteile zu legen. Hier müssen die Maßnahmen in sehr enger Abstimmung mit der Tragwerksplanung erfolgen. Fugen und elastische Zwischenlagen an flankierenden Bauteilen führen zwangsläufig zu Fragen der statischen Durchbildung. In den einzelnen Kapiteln des zweiten Teils von mikadoplus „Schallschutz im Holzbau“ werden Massivholzdecken hinsichtlich ihres Trittschallverhaltens dargestellt und ein Blick auf Massivholzbauteile als flankierende Bauteile geworfen.

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