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Studenten; Markus Weitzmann; Ausbildungszentrum Biberach

Markus Weitzmann, Leiter des Zimmerer Ausbildungszentrums in Biberach, führte die Studierenden durch das Bildungszentrum (Foto: proHolzBW)

proHolz Baden-Württemberg organisiert im Rahmen ihres Nachwuchsförderprogramms NUTZwerkHOLZ Holzbauexkursionen für Studierende. Ziel ist es, junge Menschen schon während des Studiums für Holz zu begeistern. Am 15. April 2019 testeten rund 170 Architektur-Studierende der Universität Stuttgart ein neues NUTZwerkHOLZ Veranstaltungsformat. Dazu besuchten die angehenden Architekten das Zimmerer Ausbildungszentrum Biberach, besichtigten das Best Wood Schneider Werk in Eberhardzell und hörten einen Vortrag von Professor Gerhard Lutz.

Letzterer empfing die Studierenden an der Hochschule Biberach und gab einen Einblick in den konstruktiven Holzbau sowie in die Geschichte und die Eigenschaften des Werkstoffs Holz. Bei einer kleinen Kontaktmesse vor dem Seminarraum an der Hochschule präsentierten sich zudem die Unternehmen Müllerblaustein, Pollmeier, Schlosser, Weizenegger und Würth als Arbeitgeber und zeigten dem Nachwuchs berufliche Perspektiven in den Betrieben auf.

Hochschule Biberach; Kontaktmesse; Studenten

Mehrere Unternehmen präsentierten sich im Rahmen der NUTZwerkHOLZ Holzbauexkursion auf einer Kontaktmesse (Foto: proHolzBW)

Zimmererhandwerk von den Anfängen bis heute

Ein Team um Markus Weitzmann, dem Leiter des Zimmerer Ausbildungszentrums in Biberach, stellte im Bildungszentrum das Zimmererhandwerk von den Anfängen bis heute vor. Die Studierenden besuchten zudem die hauseigenen Werkstätten, wo sie gemeinsam mit Auszubildenden des zweiten Lehrjahres ein französisches Druckblatt als Eckverbindung in Handarbeit fertigen durften. Dritte Station der Exkursion war ein Werksbesuch bei der Firma Best Wood Schneider in Eberhardzell. Hier bekamen die Studierenden Einblicke in die industrielle Produktion von Holzfaser-Dämmstoffen und Brettschichtholz (BSH).

Studenten; Ausbildungszentrum Biberach; Werkstatt

Die Studierenden fertigten gemeinsam mit Auszubildenden des zweiten Lehrjahres ein französisches Druckblatt als Eckverbindung in Handarbeit (Foto: proHolzBW)

Unterteilt in drei Gruppen wechselten die Studierenden zwischen den drei verschiedenen Stationen. „Am Ende hat alles reibungslos funktioniert und die Studierenden konnten zahlreiche spannende Eindrücke und Erfahrungen sammeln“, sagt proHolzBW Clustermanager und Organisator Jan Bulmer. „Die Exkursion hat aus meiner Sicht gezeigt, dass das Netzwerk Forst und Holz gut aufgestellt ist und auf ein branchenübergreifend hohes Engagement bauen kann, wenn es darum geht Projekte, wie hier die Nachwuchsförderung, gemeinsam voran zu bringen.“

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